Weltklasse-Biathlet wagt mutigen Schritt
Biathlon-Star Sebastian Samuelsson überrascht mit großen Veränderungen: Der Schwede wechselt das Gewehr und ändert seine Trainingsmethoden grundlegend.
Entscheidung gefallen! Biathlon-Star Sebastian Samuelsson hat eine mutige Veränderung vorgenommen. Im Zuge der im November beginnenden Weltcup-Saison passte der 29-Jährige sein Training an und wagte etwas Großes: einen Gewehrwechsel.
Neue Saison, neue Art der Vorbereitung: „Ich habe in diesem Jahr größere Veränderungen vorgenommen als in meiner gesamten bisherigen Karriere“, verriet der Schwede dem Sender SVT Sport.
Biathlon-Star Samuelsson will höheres Niveau erreichen
Auch wenn der Schwede seit Jahren zu den besten Biathleten der Welt zählt, möchte er seine Leistungen auf ein noch höheres Niveau heben. Sein Augenmerk hat er dafür auf folgende Ziele gerichtet: Die Schießleistung steigern und an Geschwindigkeit auf der Strecke gewinnen.
Gerade der Gewehrwechsel stellt für den Biathleten eine große Umgewöhnung dar. Während Samuelsson früher mit einem 4,2 Kilogramm schweren Gewehr zum Schießen an den Start ging, ist sein neues Gewehr rund ein halbes Kilogramm leichter.
„Ich habe das Gefühl, dass das Gewehr jetzt viel besser zu mir passt“, ergänzte Samuelsson.
Samuelsson nimmt weitere Veränderung vor
Doch nicht nur ein neues Gewehr soll in der kommenden Saison zum Erfolg führen. So verriet Samuelsson, dass er auch sein Training angepasst habe.
Während der 29-Jährige zuvor immer sechs Tage die Woche trainiert hatte, reduzierte der Schwede die Trainingstage auf fünf unter der Woche. Das Wochenende soll ab sofort ganz der Regeneration dienen.
„Ich habe das Gefühl, dass sich das sehr positiv auf mein Training ausgewirkt hat“, berichtete der schwedische Biathlon-Star. „Früher habe ich an sechs Tagen pro Woche trainiert. Jetzt habe ich den Mut, unter der Woche effektiver zu trainieren.“
Spätestens ab dem 26. November, bei der Weltcup-Saison in Kontiolahti, wird sich zeigen, zu welchen Leistungen Samuelsson mit seinen Umstellungen fähig ist. Möglicherweise verhelfen ihm die Neuerungen auch zu einer noch fehlenden Einzelmedaille bei den Olympischen Spielen.
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Samuelsson resümiert: „Ich hatte einen sehr guten Sommer und ein gutes Trainingslager in Frankreich. Deshalb denke ich, dass ich in einer guten Phase für den Winter bin.“