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Darts: Gerwyn Price reagiert sarkastisch auf Debakel - "Werde Darts verlassen"

Pikanter Aprilscherz nach Debakel

Gerwyn Price scheidet mit gebrochener Hand bei der Cazoo Premier League of Darts früh aus - und reagiert mit Ironie. Auch Michael van Gerwen spielt desolat.
Gerwyn Price scheidet mit gebrochener Hand bei der Cazoo Premier League of Darts am 8. Spieltag schon im Viertelfinale gegen Joe Cullen aus. Bei Price sah es zu Beginn schnell nach einer ganz üblen Klatsche aus.
Gerwyn Price scheidet mit gebrochener Hand bei der Cazoo Premier League of Darts früh aus - und reagiert mit Ironie. Auch Michael van Gerwen spielt desolat.

Die Ex-Weltmeister Gerwyn Price und Michael van Gerwen haben am 8. Spieltag der Cazoo Premier League of Darts ein Debakel erlebt.

„Iceman“ Price war durch einen Knochenbruch in seiner Wurfhand gehandicapt und kassierte gegen Joe Cullen ein 3:6 im Viertelfinale von Birmingham. (BERICHT: Darts-Superstar spielt mit gebrochener Hand)

„MvG“ erging es gegen James Wade noch schlechter. Nach einem 2:6 gegen „The Machine“ war auch für den fünfmaligen Premier-League-Sieger direkt in der ersten Runde Schluss. (DATEN: Premier League Darts: Spielplan und Ergebnisse)

Price hat sich am Morgen danach zu Wort gemeldet - mit einem sarkastischen Posting in einer Instagram-Story.

„Ich habe viel nachgedacht und habe mich entschiden, das Darts für eine Weile zu verlassen und mich auf meine Box-Karriere zu konzentrieren. Ich habe einen riesigen Kampf-Deal mit Conor McGregor unterschrieben, live in Las Vegas als Pay Per View. Mehr Details folgen.“

Die Pseudo-Nachricht ist natürlich ein Aprilscherz, aber scheint auch eine ironische Anspielung auf die Spekulationen zu sein, dass Prices Handbruch aus dem Training für seinen geplanten Charity-Boxkampf mit Rhys Evans herrührt - an dem unter anderem auch van Gerwen öffentliche Kritik geübt hatte.

Irre Szene im Finale

MvG-Bezwinger Wade, der als Tabellenletzter in den Spieltag gegangen war, nutzte den Schwung und schaltete im Halbfinale auch Joe Cullen, den Sieger von Spieltag 7, aus und zog durch ein 6:2 ins Endspiel ein.

Sein Gegner dort war Jonny Clayton, der Weltmeister Peter Wright in seinem Halbfinale mit 6:4 ausgeschaltet hatte und am Ende auch das Finale gewann.

„The Ferret“ marschierte mit einem überragenden Average von 111,16 (persönlicher Rekord) zum 6:1-Sieg und holte seinen zweiten Tageserfolg in dieser Premier League.

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Wade konnte im Endspiel nicht mehr mithalten, zeigte dafür aber die kurioseste Szene des Abends.

„The Machine“ warf einen seiner Pfeile nicht in, sondern AUF den anderen - eine Konstellation, die man ganz selten sieht. Zu diesem Zeitpunkt lag Wade „nur“ mit 1:2 hinten - es sollte nicht mehr viel zusammengehen ab dieser Szene. Clayton gewann vier Legs in Serie.

Price mit gebrochener Hand und 0:4

Bei Price sah es schnell nach einer ganz üblen Klatsche aus. Gegen Cullen lag der „Iceman“ schon mit 0:4 hinten.

Erst einen Tag zuvor war offiziell bekannt geworden, dass Price sogar einen Bruch in der Hand erlitten hatte. Die Verletzung war schon Anfang März bekannt geworden, wegen zu großer Schmerzen hatte er auch für den 5. Spieltag der Premier League abgesagt, danach aber wieder gespielt.

Gegen Cullen meldete er sich am 8. Spieltag noch einmal zurück und kämpfte sich bis auf 3:4 ran. Aber der „Rockstar“ gab danach wieder den Ton an und machte das Match mit zwei Legs in Serie zu. Mit 31,6 Prozent auf Doppel war Cullen gegen Price (23,1) den entscheidenden Tick besser.

Wade schmeißt van Gerwen raus

Zuvor hatte schon van Gerwen eine desolate Leistung gezeigt und insgesamt nur knapp über 15 Prozent seiner Würfe auf Doppel getroffen. (DATEN: Premier League Darts: Tabelle)

Auch sein Drei-Dart-Average von 87,93 war ungewöhnlich schlecht. (NEWS: Alles Wichtige zum Darts)

Wade war da mit einem Average von 99 und 54,5 Prozent auf Doppel deutlich stärker, obwohl auch er Chancen liegen ließ.

Bei 2:1-Führung nach einem Break ließ „The Machine“ die Doppel-20 zum Leg-Gewinn aus - auch van Gerwen konnte seine Chance auf Doppel-8 aber nicht nutzen und so zog Wade doch auf 3:1 weg.

Van Gerwen kam trotz zweier versemmelter Darts auf Doppel-7 noch einmal zurück und löschte seine 14 Rest mit dem letzten Pfeil für den 2:3-Anschluss. Danach verlor der Niederländer, der in dieser Premier-League-Saison schon zwei Abende gewonnen hat, aber drei Legs in Serie.

WM-Finalist Michael Smith erlebte bei seinem 1:6-Viertelfinal-Aus gegen Jonny Clayton einen Abend zum Vergessen.

Spielplan der Darts Premier League am 8. Spieltag:

Viertelfinale

  • Michael van Gerwen - James Wade 2:6
  • Gary Anderson - Peter Wright 5:6
  • Joe Cullen - Gerwyn Price 6:3
  • Jonny Clayton - Michael Smith 6:1

Halbfinale

  • James Wade - Joe Cullen 6:2
  • Peter Wright - Jonny Clayton 4:6

Finale

  • James Wade - Jonny Clayton 1:6

Darts Premier League: Der neue Modus

In der Premier League gibt es auch 2022 vor den Playoffs 16 Spieltage. Diese werden allerdings im Gegensatz zu den vergangenen Jahren in einem anderen Format ausgetragen. (PDC Order of Merit: Aktuelle Weltrangliste im Darts)

Insgesamt acht Spieler - anstatt bisher zehn - kämpfen an jedem Abend in einem K.o.-System um einen Tagessieg und jeweils 10.000 Pfund Preisgeld.

Das Gesamtpreisgeld beträgt 1.000.000 Pfund, der Premier-League-Champion kassiert davon 250.000 Pfund.

Alles Wichtige zur Cazoo Premier League Darts 2022 auf SPORT1.de:

Die Teilnehmer der Premier League 2022:

  • Gerwyn Price
  • Peter Wright
  • Michael van Gerwen
  • James Wade
  • Michael Smith
  • Gary Anderson
  • Jonny Clayton
  • Joe Cullen