Gerwyn Price hatte genug. Weil die Fans am zweiten Abend der Premier League ständig mit Pfiffen während der Wurfbewegungen störten und auch im Halbfinale gegen Luke Humphries weitermachten, reagierte der „Iceman“ und drehte sich beim Stand von 1:2 zum Publikum um.
Darts: Pfiffe gegen Price und Humphries - Experte wird deutlich
Pfiffe gegen Price - dieser reagiert
Price nahm seine Finger in den Mund und pfiff nach einer 180 ebenfalls lautstark. Es folgte eine Ansage: „Verdammte Sch***!
Gegner Humphries konnte sein Lachen nicht mehr zurückhalten und klatschte mit dem nun wieder besser gelaunten Price ab. Beide nahmen die Ablenkungen schließlich mit Humor.
In den Sozialen Netzwerken wurde der Waliser dafür gefeiert. „Das war das Beste, was ich je gesehen habe“, scherzte ein Nutzer.
Pfiffe nerven Price und Humphries
Wenig später gewann Humphries das Match und wurde im Endspiel gegen Luke Littler erneut mit den Pfiffen konfrontiert. Caller Kirk Bevins griff beim Stand von 4:4 sogar ein und forderte ganz klar mit einer Mikrofon-Durchsage: „Hört auf zu pfeifen!“
Geholfen hat das nicht - eher im Gegenteil.
„Offensichtlich gab es ein paar, die das (pfeifen) taten, als Luke Humphries warf. Als Kirk ihnen dann sagte, sie sollen ruhig sein, wurde es aber noch schlimmer. Ich habe dann ein Doppel verpasst und dachte nur ‚Kirk, du hast es für mich noch schlimmer gemacht‘, als ich dann 4:5 hinten lag“, sagte Littler.
Sky-Kommentator Mark Webster bemerkte zu den Szenen: „Das Pfeifen ist etwas, das den Spielern richtig auf die Nerven geht.“
Vor allem Price wurde während seiner Partien immer wieder von Zwischenrufen der Fans gestört. Viele Zuschauer fanden es offenbar amüsant, den extrovertierten Waliser zu nerven und aus dem Konzept zu bringen.