An Tag zwei der UK Q-School 2026 sind gleich mehrere ehemalige bekannte Namen von der PDC-Tour souverän in die Final Stage eingezogen.
Darts: Altmeister um Beaton begeistern in Q-School
Altmeister begeistern in Q-School
Speziell Altmeister Steve Beaton begeisterte. Nachdem der 61-Jährige an Tag eins die Quali knapp verpasst hatte, aber immerhin drei Matches gewann, zog er an Tag zwei direkt in die Finalrunde ein.
Der BDO-Weltmeister von 1996 gab bei seinem Comeback an Tag zwei in fünf Matches nur sieben Legs ab und zog nach Siegen gegen Kyle Manton (5:1), Declan Corcoran (5:1), John Brown (5:2), Keelan Kay (5:2) und Darren Armstrong (5:1) in die nächste Runde ein.
In der Final Stage könnte sich die Darts-Legende dann seine Tour-Card zurückholen. Seit 1990 ist Beaton an den Oches dieser Welt aktiv. Seinen größten Erfolg feierte er 1996 mit dem Weltmeistertitel in der BDO. Zudem hält er den Rekord für die meisten WM-Teilnahmen überhaupt.
PDC: Auch De Zwaan und Reyes weiter
Neben Beaton setzten sich mit Jeffrey De Zwaan und Cristo Reyes zwei sehr bekannte Namen in der European Q-School durch.
Speziell De Zwaan wusste zu begeistern. In den beiden entscheidenden Matches erinnerte das Spiel vom „The Black Cobra“ sehr stark an seine besten Zeiten. In den Top 64 spielte er beim 5:1 gegen den Belgier Brian Raman einen 96,39er Average.
In den Top 32 steigerte er sich dann sogar noch einmal und überrollte Mylo Michiels mit 5:0. Gegen den Belgier spielte De Zwaan einen 101,55er Average.
Ganz so sehr brillieren konnte Cristo Reyes nicht. Der Spanier steht nach fünf Siegen nach zuletzt schweren Jahren trotzdem in der Finalrunde und darf auf eine Tourcard hoffen.
Vier Deutsche scheitern im letzten Match
Bitter verlief der zweite Tag der Q-School dagegen für die vielen deutschen Teilnehmer. Nachdem sich an Tag eins gleich sechs Spieler für die Finalrunde qualifiziert hatten, kam zwar zwei weiterer Spieler dazu, vier scheiterten aber kurz vor dem Ziel.
Jason Riedtke setzte sich in seinem entscheidenden Spiel mit 5:2 gegen den Norweger Jonny Pedersen durch. Zudem zog Björn Quoiffy durch ein 5:3 gegen den Spanier Jesus Noguera in die Finalrunde ein.
Mit Yorick Hofkens (1:5 gegen Pal Szekely), Robin Pietsch (0:5 gegen Davy Proosten), Marc Spalt (2:5 gegen Cristo Reyes) und Liam Maendl-Lawrance (1:5 gegen David Cameron) scheiterten gleich vier Spieler im entscheidenden Spiel.
Am Mittwoch steht der dritte Tag an. Dann haben alle deutschen Teilnehmer erneut die Chance, sich direkt für die Finalrunde zu qualifizieren.