Der zweimalige Weltmeister Luke Littler ist im Darts in neue finanzielle Sphären vorgestoßen. Wie sein Ausrüster „Target Darts“ mitteilte, schloss der 18 Jahre alte Engländer einen „neuen langfristigen, millionenschweren“ Deal ab.
Darts: Littler schließt Rekordvertrag ab
Littler erhält Rekordvertrag
Konkrete Zahlen nannte das Unternehmen nicht, doch es sei der größte Sponsorenvertag seiner Sportart. Nach Informationen der britischen Nachrichtenagentur PA soll Littler über zehn Jahre hinweg insgesamt etwa 20 Millionen Pfund (rund 23 Millionen Euro) kassieren.
Die Vereinbarung läuft demnach über zehn Jahre und beinhaltet neben Fixzahlungen auch leistungsbezogene Boni sowie Umsatzbeteiligungen an von Littler vermarkteten Produkten. Der Deal spiegele Littlers „außergewöhnliche Leistungen“ sowie „seinen anhaltenden Einfluss auf und neben der Bühne wider“, heißt es in der Pressemitteilung.
Littler beschenkt Mitarbeiter seines Sponsors
Littler wird bereits seit Jahren von Target Darts begleitet. „Ich habe Luke beim BDO Youth World Championship Qualifier getroffen, als er 12 Jahre alt war, und an diesem Tag fragte sein Vater, ob wir ihn sponsern würden. Wir hatten noch nie jemanden aufgenommen, der so jung war, aber ich sah etwas Besonderes in ihm und es fiel mir leicht, Ja zu sagen“, erklärte der Target-Vorsitzende Garry Plummer. „Ich bin hocherfreut, dass noch viele Jahre folgen werden“, wird Littler selbst zitiert.
Erst vor wenigen Tagen hatte der Weltranglistenerste seinen WM-Titel im Londoner Alexandra Palace im Finale gegen den Niederländer Gian van Veen verteidigt (7:1). Laut Mitteilung habe Littler nach seinem erneuten Triumph jedem Mitarbeiter Kopfhörer geschenkt - „als Dankeschön für ihre kontinuierliche harte Arbeit und Unterstützung während seiner bisherigen Karriere“, hieß es.
Littler gilt als prägende Figur der neuen Generation und des wirtschaftlichen Darts-Boom. Etwa bei der Weltmeisterschaft wurde das Preisgeld auf insgesamt fünf Millionen Pfund verdoppelt. Littler selbst hat in den vergangenen zwei Jahren 2,77 Millionen Pfund an Preisgeldern eingespielt - und kassiert nun auch vonseiten des Ausrüsters ordentlich ab.