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Darts: Van Gerwen gelingt Revanche in Finale mit besonderer Vorgeschichte

Revanche in Finale mit Vorgeschichte

Im ersten Turnier des neuen Jahres holt Michael van Gerwen den Titel. Gegen Landsmann Gian van Veen gewinnt er ein Duell mit Vorgeschichte.
Michael Van Gerwen verliert das Legendenduell im Achtelfinale der Darts WM gegen Gary Anderson. Kurz vor Ende der Partie hat der Holländer große Schwierigkeiten die Doppelfelder zu treffen.
Im ersten Turnier des neuen Jahres holt Michael van Gerwen den Titel. Gegen Landsmann Gian van Veen gewinnt er ein Duell mit Vorgeschichte.

Michael van Gerwen hat das erste Darts-Turnier des Jahres 2026 gewonnen und sich den Titel beim Bahrain Darts Masters gesichert.

Im rein niederländischen Finale bezwang er Vizeweltmeister Gian van Veen mit 8:6 in den Legs. Beide Spieler kamen dabei auf einen Drei-Dart-Average von knapp über 100 Punkten.

Van Gerwen zeigte sich in einem engen Match effizienter auf den Doppelfeldern und verwandelte acht seiner zwölf Versuche (66,7 Prozent). Van Veen war zu 54,5 Prozent erfolgreich (6/11).

MvG erwischte auf dem Bahrain International Circuit, wo das Turnier ausgetragen wurde, einen starken Start und führte auch dank zweier Highfinishes schnell mit 3:0.

Van Gerwen vs. van Veen: Der Kampf um die niederländische Nummer eins

Diese Führung konnte er bis auf 6:2 ausbauen, ehe van Veen einen Lauf startete, sich drei Legs in Folge schnappte und wieder nah herankam. Am Ende zeigte sich die Klasse von van Gerwen, der seinen ersten Matchdart auf der Doppel-18 zum 8:6 verwandelte.

Das Duell der beiden war deshalb so besonders, da van Veen durch sein starkes Auftreten bei der WM seinen Landsmann von Rang drei der Weltrangliste verdrängen konnte.

Damit endete auch eine Ära für van Gerwen, der zuvor seit 13 Jahren die niederländische Nummer eins im Darts gewesen war. Diesen Status muss er sich nun wieder erarbeiten - mit diesem Sieg hat er einen ersten Schritt getan.

Darts: Weltmeister Littler scheitert früh

Das Bahrain Darts Masters ist das erste von insgesamt sieben Turnieren der World Series of Darts. Dabei treten die besten Spieler der PDC gegen Qualifikanten aus der ganzen Welt an.

Im Viertelfinale scheiterte Weltmeister Luke Littler überraschend deutlich mit 2:6 an Gerwyn Price. Dieser wiederum musste sich MvG im Halbfinale geschlagen geben (2:7). Van Veen hatte zuvor Nathan Aspinall mit 7:4 besiegt.