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Konsequenzen nach Dopingfall bei der Darts-WM

Konsequenzen nach WM-Dopingfall

Dom Taylor wird im Rahmen der Darts-WM eine verbotene Substanz nachgewiesen. Nun steht fest: Der Engländer verliert seine Tourcard.
Dom Taylor wurde von der aktuellen WM ausgeschlossen. Schon im vergangenen Jahr wurde er für die WM gesperrt. Nach seinem Erstrundenmatch wurde er auf das vergangene Jahr angesprochen.
Dom Taylor wird im Rahmen der Darts-WM eine verbotene Substanz nachgewiesen. Nun steht fest: Der Engländer verliert seine Tourcard.

Der Dopingfall von Dom Taylor bei der Darts-WM 2026 hat weitere Konsequenzen.

Wie aus der aktualisierten PDC Order of Merit hervorgeht, hat der Engländer das Preisgeld für seinen Erstrundensieg bei der WM verloren.

Darts: Taylor verliert seine Tourcard

Die 25.000 Pfund, die Taylor für seinen Erfolg gegen den Schweden Oskar Lukasiak (3:0) im Live-Ranking zunächst gutgeschrieben worden waren, sind am Sonntag in der offiziellen Liste der PDC nicht mehr vorhanden.

Damit rutscht Taylor aus den Top-64 der Weltrangliste und verliert mit der neuen Platzierung (Platz 68) auch seine Tourcard. Profiteur ist der Belgier Mario Vandenbogaerde, der sich von Platz 65 auf Platz 64 verbessert und seine Spielberechtigung behalten darf. Eine offizielle Mitteilung der PDC oder der Spielervereinigung PDPA stand zunächst jedoch noch aus.

Taylor wurde bei der WM eine verbotene Substanz nachgewiesen. Daraufhin wurde der 27-Jährige vom Rest des Turniers ausgeschlossen und durfte nicht mehr zu seinem Zweitrundenmatch gegen den Waliser Jonny Clayton antreten. Dieser zog kampflos in die nächste Runde ein.

Wiederholungstäter - Taylor schon wieder erwischt

„Diese Angelegenheit wird nun Gegenstand eines Disziplinarverfahrens gemäß den einschlägigen Anti-Doping-Bestimmungen der DRA sein. Die DRA wird bis zum Abschluss dieses vertraulichen Verfahrens keine weiteren Kommentare abgeben“, hieß es während der Weltmeisterschaft in der offiziellen Erklärung der PDC, gemeinsam mit der DRA.

Einige Tage später meldete sich auch Taylor persönlich zu Wort und führte die Einnahme des verbotenen Mittels auf seine psychische Situation zurück, in die er aufgrund privater Schicksalsschläge geraten war. Er betonte, nicht bewusst gedopt zu haben.

„The Tower“ gilt als Wiederholungstäter. Bereits die WM 2025 hatte er aufgrund einer Dopingsperre verpasst. Nun droht die nächste Sperre - das Preisgeld wurde in der Weltrangliste zumindest schon mal abgezogen.

Da er weiterhin suspendiert ist, hat er auch keine Möglichkeit, seine Tourkarte in der am Montag beginnenden Q-School zurückzugewinnen.