Aufreger in der Q-School: Mason Whitlock unterlag am Dienstag dem Deutschen Robin Pietsch und sorgte anschließend mit einer öffentlichen Reaktion für viel Gesprächsstoff. „Ich habe in meinem Leben noch nie so viele Taktikspielchen und derart dreisten Betrug erlebt. Peinlich, ehrlich gesagt“, schrieb der Sohn von Darts-Legende Simon Whitlock in einer Instagram-Story.
Darts: "Noch nie dreisteren Betrug erlebt!"
„Noch nie dreisteren Betrug erlebt“
Dabei hatte der Tag für den Engländer vielversprechend begonnen. Zunächst gewann er mit 5:3 gegen Douwe van Kalkeren.
Anschließend folgte ein klares 5:1 gegen Stevie Moreira. Doch in der Runde der letzten 128 ging nichts mehr. Mit 0:5 ging Whitlock gegen Pietsch sang- und klanglos unter.
Darts: Pietsch schaffte es bis ins Finale
Den Frust und die herbe Enttäuschung über das Ergebnis konnte Whitlock nicht verbergen. Im Netz machte er seinem Ärger schnell Luft und zog damit viel Aufmerksamkeit auf sich. Was genau ihn an der Spielweise seines Konkurrenten störte, ließ er in den sozialen Medien allerdings offen.
Pietsch zeigte sich von Whitlocks Reaktion indes unbeeindruckt und setzte seine Siegesserie in der Folge fort. Der Deutsche kam überraschend bis ins Finale und wurde erst dort vom Niederländer Davy Proosten mit 0:5 besiegt.
Mason Whitlock ist der Sohn des zweimaligen WM-Finalisten Simon Whitlock. Der heute 56-Jährige flogt bei der Darts-WM jüngst in der ersten Runde raus.