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Sensation verpasst: Deutscher Darts-Profi scheitert knapp

Deutscher verpasst Überraschung

Die deutschen Darts-Profis erleben einen über weite Strecken ernüchternden Tag bei der Players Championship 9. Ein Nachrücker verpasst nur knapp eine dicke Überraschung.
Nathan Aspinall sorgt bei seinem Halbfinal-Walk-On für Erstaunen. "The Asp" kommt nicht wie gewohnt mit "Mr. Brightside" auf die Bühne, sondern mit einem anderen bekannten Song.
Die deutschen Darts-Profis erleben einen über weite Strecken ernüchternden Tag bei der Players Championship 9. Ein Nachrücker verpasst nur knapp eine dicke Überraschung.

Daniel Klose hat auf der PDC Pro Tour bei der Players Championship 9 eine dicke deutsche Überraschung verpasst. Den Tagessieg schnappte sich ein Engländer.

Der Deutsche, der als Nachrücker nur aufgrund zahlreicher Absagen von Tourcard-Holdern wie Michael van Gerwen und Luke Littler am Floorturnier teilnehmen durfte, musste sich in der ersten Runde Topstar Luke Humphries mit 5:6 in den Legs geschlagen geben.

Players Championship: Zwei Matchdarts reichen nicht

Klose zeigte jedoch eine beachtliche Leistung und führte zwischenzeitlich mit 5:3 gegen den früheren Weltmeister und Premier-League-Teilnehmer. Diesen hatte er sogar am Rande einer Niederlage, doch zwei Matchdarts reichten ihm nicht zum Sieg.

Am Ende bewies „Cool Hand“ den längeren Atem und gewann die Partie im Decider. Klose spielte mit 95,39 Punkten im Drei-Dart-Average ein starkes Match, lag aber dennoch hinter den durchschnittlich 100,86 Punkten des Engländers.

Auch für die anderen deutschen Teilnehmer verlief der Montag über weite Strecken nicht zufriedenstellend. Einzig Dominik Grüllich konnte zwei Partien für sich entscheiden. Er strich erst unter den besten 32 nach einer 3:6-Niederlage gegen den Niederländer Martijn Dragt die Segel.

Darts: Viele Erstrundenniederlagen

Arno Merk (2:6 gegen Kevin Doets), SPORT1-Experte Max Hopp (5:6 gegen Karel Sedlaczek) und Niko Springer (4:6 gegen Ian White) mussten sich jeweils in ihrer zweiten Partie geschlagen geben.  

Den weiteren Deutschen Ricardo Pietreczko (1:6 gegen Richard Veenstra), Gabriel Clemens (3:6 gegen Cam Crabtree), Matthias Ehlers (1:6 gegen Rob Cross), Marvin Kraft (4:6 gegen Andrew Gilding), Yorick Hofkens (2:6 gegen Mensur Suljovic), Leon Weber (3:6 gegen Niall Culleton), Lukas Wenig (5:6 gegen Martijn Dragt), Florian Preis (0:6 gegen Michael Smith) und Martin Schindler (5:6 gegen Adam Leek) gelang es allesamt nicht, ihre jeweilige Auftakthürde zu überspringen.

Den Tagessieg nach einem rein englischen Halbfinale schnappte sich Chris Dobey. Er bezwang Justin Hood mit 8:4 Legs.