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Darts: Pikachu beendet Horrorserie

Pikachu beendet Horrorserie

Ricardo Pietreczko fährt selten gewordene Siege in der Players-Championship-Serie ein. In der dritten Runde ist dann aber Schluss.
Ricardo Pietreczko präsentiert sich beim German Darts Grand Prix in München gegen Nathan Aspinall in Topform und ist auf bestem Weg zum Sieg. Sein Selbstbewusstsein äußert sich auch in einer Geste nach dem Leg-Gewinn zum 5:4 - doch sein Gegner lässt sich nicht so leicht abschütteln.
Ricardo Pietreczko fährt selten gewordene Siege in der Players-Championship-Serie ein. In der dritten Runde ist dann aber Schluss.

Der deutsche Dartsprofi Ricardo Pietreczko hat bei Players Championship 20 ein seltenes Erfolgserlebnis gefeiert. Der 31-Jährige konnte erstmals seit dem 27. April wieder ein Spiel der Turnierserie gewinnen.

Damals hatte sich „Pikachu“ bei Players Championship 11 gegen Tytus Kanik durchgesetzt. Es folgten sieben Niederlagen auf dem Floor in Folge.

Diesmal räumte er in der ersten Runde zunächst den Iren Keane Barry mit 6:2 in Legs aus dem Weg, in der Runde der letzten 64 bezwang er dann auch den Engländer Charlie Manby souverän (6:1), der bei der vergangenen WM für Furore gesorgt hatte.

Schluss war für Pietreczko in der dritten Runde. Gegen den Engländer Henry Coates stand letztlich ein 1:6 zu Buche. In allen drei Partien war der Deutsche bei einem Drei-Dart-Average von unter 90 geblieben.

Der Rechtshänder setzte damit seinen Aufwärtstrend aus der Krise fort. Er hatte bereits beim vorletzten European-Tour-Turnier zwei Erfolge einfahren können.

Auch Schindler und Gotthardt früh raus

Am Mittwoch war zuvor bekannt geworden, dass Pietreczko gemeinsam mit Teampartner Martin Schindler beim World Cup of Darts (11. bis 14. Juni) in der Vorrunde auf die Philippinen und Neuseeland treffen wird, das hatte die Auslosung ergeben.

Der Sieg bei Players Championship 20 ging derweil an Ross Smith, der sich im Endspiel mit 8:5 gegen William O’Connor durchsetzte.

Größere deutsche Erfolge gab es nicht zu verzeichnen. Martin Schindler (0:6 gegen O’Connor), Lukas Wenig (3:6 gegen R. Smith) und Kai Gotthardt (2:6 gegen Cristo Reyes) verabschiedeten sich wie Pietreczko im Sechzehntelfinale.