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Darts-WM: Clayton spielt Schicksal und lässt deutsches Darts-Ass jubeln

Deutsches Darts-Ass atmet auf

Das Bangen von Lukas Wenig um seine Tour Card findet ein glückliches Ende. Verantwortlich dafür ist der Waliser Jonny Clayton.
Lukas Wenig scheitert bei seinem Debüt im Ally Pally gegen Wesley Plaisier und muss nach nur einem Spiel bei der Darts-WM den Heimweg antreten.
Das Bangen von Lukas Wenig um seine Tour Card findet ein glückliches Ende. Verantwortlich dafür ist der Waliser Jonny Clayton.

Lukas Wenig darf seine Tour Card behalten. Die Entscheidung darüber ist am Dienstagnachmittag bei der Darts-WM (vom 11. Dezember bis 3. Januar LIVE auf SPORT1) gefallen.

Denn durch die Niederlage von Andreas Harrysson im Achtelfinale gegen den Waliser Jonny Clayton kann Wenig nicht mehr aus den Top 64 der Order of Merit rutschen. Die ersten 64 dieser Rangliste sind berechtigt, an den Turnieren der Pro Tour teilzunehmen. Vor der Partie hatte er im Liveranking Platz 62 belegt. Nur wenn Harrysson, Justin Hood und Charlie Manby ihre Spiele gewonnen hätten, wäre er überholt worden.

Wenig wäre ein Schlupfloch geblieben

Hätten alle drei gewonnen, hätte es nur noch eine letzte Chance auf den Erhalt der Tour Card für Wenig geben. Dom Taylor (Rang 60) wurde nach seinem Erstrundensieg bei der WM des Dopings überführt und daraufhin disqualifiziert.

Für den Einzug in die zweite Runde erhielt der Engländer vorerst 25.000 Pfund. Jedoch ist unklar, ob er diese behalten darf.

Die PDC gab nur so viel bekannt: „Diese Angelegenheit wird nun Gegenstand eines Disziplinarverfahrens gemäß den einschlägigen Anti-Doping-Bestimmungen der DRA sein. Die DRA wird bis zum Abschluss dieses vertraulichen Verfahrens keine weiteren Kommentare abgeben.“

Gang zur Q-School bleibt erspart

Wird Taylor das Preisgeld abgezogen, dann fällt er in der Order of Merit hinter Wenig, wodurch dieser wieder in den Top 64 stehen würde.

Darauf aber braucht der Deutsche nun nicht mehr zu hoffen. Somit bleibt ihm der Umweg über die Q-School erspart. Die Tour hat er sicher. Diese besitzt er seit Januar 2024.