Arno Merk hat bei der Darts-WM ein echtes Ausrufezeichen gesetzt. Der Deutsche besiegte den zweimaligen Weltmeister Peter Wright glatt mit 3:0 und feierte den Einzug in die 3. Runde.
Darts-WM: Wrights Befürchtung wurde wahr
Wrights Befürchtung wurde wahr
Wright selbst hatte vor dem Spiel zugegeben, dass er gar nicht damit gerechnet hatte, vor Weihnachten überhaupt gegen Merk zu spielen. „Wahrscheinlich hat jeder gedacht, dass ich gegen Kim (Huybrechts; d. Red.) spiele. Ich habe das auch erwartet“, sagte der Schotte am Montag nach seinem Auftaktsieg gegen Noa-Lynn van Leuven.
„Ich dachte mir, ich will nicht gegen Kim Huybrechts am 23. Dezember spielen, damit er mir Weihnachten nicht versaut - so wie er es schon gemacht hat. Aber Arno könnte genau dasselbe machen“, befürchtete „Snakebite“. Genau das ist eingetreten.
Wright kam gegen Merk überhaupt nicht ins Spiel und unterlag sang- und klanglos. Mit einem Drei-Dart-Average von 79,20 Punkten blieb der zweimalige Weltmeister sogar unter den 80 Punkten.
„Es ist immer hart, wenn man gegen einen Spieler spielt, den man kaum kennt - vor allem mit meinen Statistiken. Das ist nicht gut. Aber ich muss das Board spielen, nicht den Gegner“, hatte Wright vor dem Spiel gesagt.
Darts-WM: Wright schwärmt von Merk
Ein paar Eindrücke hatte er vom deutschen Überraschungsmann dennoch schon gesammelt. „Ich habe sein Match gegen Kim gesehen“, berichtete Wright und schwärmte: „Er spielt fantastische Darts. Sein Finishing war brillant. Auch sein Scoring war gut. Ich muss mich steigern, sonst fliege ich raus und dann war es das mit schönem Weihnachten.“
Wright flog raus und SPORT1-Experte Robert Marijanovic resümierte: „Für ihn wird das ein bitteres Weihnachten.“