Bei der Darts-WM sorgte Dom Taylor für einen Skandal. Der englische Dartsprofi wurde aufgrund eines positiven Dopingtests mit sofortiger Wirkung suspendiert und von der laufenden WM ausgeschlossen.
Konsequenzen nach Doping-Skandal bei Darts-WM verhängt
Konsequenzen für WM-Dopingsünder
Nun hat die für den Fall zuständige Darts Regulation Authority über weitere Konsequenzen entschieden: Er wird gemäß der geltenden Regeln für Wiederholungstäter sechs Monate lang gesperrt. Taylor muss auch sein erspieltes WM-Preisgeld von 25.000 Pfund zurückzahlen und verliert seine Tourcard. Auch die Kosten für das Verfahren muss der Engländer übernehmen.
Heftige Strafe für Dopingsünder
Für Taylor ist es nicht die erste Sperre. Bereits die Darts-WM 2025 hatte er aufgrund eines positiven Dopingtests verpasst.
Der 27-Jährige entschuldigte sich inzwischen und erklärte, aufgrund von mehreren Tragödien innerhalb seiner Familie zu „Substanzen“ gegriffen zu haben.
So habe er im Alter von zwölf Jahren seine Großmutter tot aufgefunden, sein Bruder sei bei einer Herzattacke 45 Minuten nicht ansprechbar gewesen und er habe einen Freund aufgrund eines Hirntumors verloren. All das habe ihn in seiner Kindheit „hart getroffen“. Die Therapie damals sei im Nachhinein nicht ausreichend gewesen. Er griff daher zu Drogen, die wiederholt zu positiven Tests geführt hätten.
Die DRA bestätigte nun, dass Taylor in einer Anhörung die Einnahme von Kokain und Cannabis zugegeben hätte - und dass sie zur Überzeugung gelangt sei, dass die Einnahme außerhalb des Wettkampfs erfolgt sei. Die Konsequenzen muss Taylor dennoch tragen.
Taylor hatte bei der WM die zweite Runde erreicht und wäre dort auf Jonny Clayton getroffen - der stattdessen ein Freilos erhielt.