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DEL: München und Wolfsburg mit Frustbewältigung

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DEL: München und Wolfsburg mit Frustbewältigung

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Bullen und Grizzlys mit Frustbewältigung

Red Bull München und Grizzlys Wolfsburg haben in der DEL nach ihrem Achtelfinal-Aus in der Champions League erfolgreich Frustbewältigung betrieben.
Andreas Eder trifft zum 3:1 für die Münchener
Andreas Eder trifft zum 3:1 für die Münchener
© FIRO/FIRO/SID
SID
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von SID

Spitzenreiter Red Bull München und der frühere Vizemeister Grizzlys Wolfsburg haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) nach ihrem Achtelfinal-Aus in der Champions Hockey League erfolgreich Frustbewältigung betrieben.

München festigte seine Tabellenführung bei den Schwenninger Wild Wings durch den fünften Sieg in Serie mit 3:2 (1:2, 1:1, 0:0), während Wolfsburg durch seinen dritten Erfolg hintereinander mit 3:2 (1:0, 0:1, 2:1) die Erfolgsserie der Iserlohn Roosters stoppte und sich in der Play-off-Zone festsetzte.

Titelverteidiger Eisbären Berlin erlitt unterdessen wieder einen Rückfall. Nach dem Erfolg gegen Ex-Meister Adler Mannheim ging das Hauptstadt-Team gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 2:3 (1:2, 1:0, 0:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen zum dritten Mal in den vergangenen vier Spielen geschlagen vom Eis und steckt weiter im unteren Tabellendrittel fest. Patrick Reimer erlöste die Franken mit seinem entscheidenden Penalty nach zuvor drei Niederlagen.

Im Keller sendeten die Augsburger Panther ein Lebenszeichen. Das 2:0 (0:0, 0:0, 2:0) bei Ex-Meister Düsseldorfer EG bedeutete für die Süddeutschen nach sieben Auswärtspleiten in Serie insgesamt erst den zweiten Erfolg in den vergangenen zwölf Spielen. Schlusslicht Bietigheim Steelers dagegen verkaufte sich gegen Münchens Verfolger Mannheim zwar teuer, musste aber letztlich trotz zweimaliger Führung mit 4:5 (2:2, 1:1, 1:1, 0:1) nach Verlängerung seine dritte Niederlage in Folge quittieren.

Der frühere Titelträger ERC Ingolstadt kehrte bei den Kölner Haien durch ein 3:2 (0:0, 1:1, 2:1) nach zwei Pleiten nacheinander in die Erfolgsspur zurück. Zugleich etablierten sich die Oberbayern damit als erster Verfolger des Spitzenduos.