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Name von neuem Eishockey-Bundestrainer enthüllt

Name von neuem Bundestrainer enthüllt

Am Donnerstag soll der neue Eishockey-Bundestrainer im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt werden. Nun gibt es übereinstimmende Berichte, wer der Nachfolger von Harold Kreis wird.
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Am Donnerstag soll der neue Eishockey-Bundestrainer im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt werden. Nun gibt es übereinstimmende Berichte, wer der Nachfolger von Harold Kreis wird.

Ex-Nationalspieler André Rankel wird offenbar der neue Eishockey-Bundestrainer. Das vermeldeten die Agenturen Sport-Informations-Dienst (SID) und dpa am Mittwochabend. Zuvor hatten auch Eishockey News und der Mannheimer Morgen Rankel als Nachfolger von Harold Kreis genannt.

Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hatte am Dienstag angekündigt, den neuen Coach am Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz im Münchner SAP Garden (15 Uhr) vorstellen zu wollen. Einen Namen nannte der Verband da noch nicht.

Rankel noch ohne Cheftrainer-Erfahrung auf Profiebene

Für Rankel, der am Donnerstag seinen 41. Geburtstag feiert, wäre es der erste Job als Cheftrainer auf Profiebene. Als Coach der U18-Nationalmannschaft sammelte er 2023 aber bereits erste Erfahrungen in dem Bereich an der Bande. Zuletzt war er als Assistenzcoach bei den Eisbären Berlin tätig. Der frühere Stürmer nahm für Deutschland an sieben Weltmeisterschaften teil und zählte 2010 zur Olympia-Auswahl.

Als Spieler trug Rankel 17 Jahre das Trikot der Eisbären Berlin. Insgesamt 865 Partien (515 Scorerpunkte) bestritt er für die Ostberliner. 2011 wurde er gar zum wertvollsten Spieler der Playoffs gewählt. Mit den Berlinern wurde Rankel sieben Mal deutscher Meister.

Nun soll er in neuer Funktion die deutsche Nationalmannschaft bei der anstehenden Heim-WM im kommenden Jahr wieder in die Erfolgsspur führen.

Nach der verpatzten Weltmeisterschaft im Mai hatte der DEB den bis 2027 laufenden Vertrag von Kreis, der 2023 bei seinem ersten Turnier noch WM-Silber mit Deutschland gewonnen hatte, mit sofortiger Wirkung beendet. Der 67-Jährige hatte mit dem Vorrunden-Aus in Zürich das dritte enttäuschende Turnier in Folge zu verantworten.