Klub-WM: Riders werden Weltmeister

Die spanische Organisation Movistar Riders hat den FIFAe Club World Cup gewonnen. Im Endspiel des Offline-Events in Kopenhagen konnte SAF eSports bezwungen werden.
Andoni "AndoniiPM" Payo (l.) und Diogo "tuga810" Pombo (r.) sichern sich den FIFAe Club World Cup
Andoni "AndoniiPM" Payo (l.) und Diogo "tuga810" Pombo (r.) sichern sich den FIFAe Club World Cup
© @FIFAe
Die spanische Organisation Movistar Riders hat den FIFAe Club World Cup gewonnen. Im Endspiel des Offline-Events in Kopenhagen konnte SAF eSports bezwungen werden.

Konfetti-Regen in der Kopenhagener Bella Arena. Mit dem FeCWC ist die zweite von insgesamt drei Weltmeisterschaften in FIFA 22 zu Ende gegangen. Nach dem Einzeltriumph des Leipzigers Umut in der vergangenen Woche, krönten sich nun die Movistar Riders bei der Klub-WM zum Champion.

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Aus deutscher Sicht hatte sich die Hoffnung auf einen weiteren Titel nach dem Viertelfinal-Aus der Schalker gegen die Ninjas in Pyjamas (NiP) endgültig zerschlagen. Zuvor mussten bereits der 1. FC Köln (Gruppenphase) sowie die Schweizer Organisation NEO mit deutschem Roster (Runde der letzten 16) die Heimreise antreten.

FIFAe Club World Cup: Der Weg ins Grand Final

Im Finale der Klub-WM standen sich die zwei dominanten Teams der K.o.-Phase gegenüber. Die Movistar Riders wussten hier vor allem mit ihrer kompakten Abwehrreihe zu überzeugen. In der gesamten Knockout Stage mussten Andoni „AndoniiPM“ Payo und Diogo „tuga810″ Pombo lediglich im Rückspiel des Viertelfinals gegen Excel Esports ein Gegentor hinnehmen. Die beiden hatten den Leitsatz „defense wins championships“ wohl als ihr Credo auserkoren.

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In letzter Instanz bekam es das spanisch-portugiesische Duo mit den Jungs von SAF (Serious about FIFA) zu tun, die ihrem Namen im Single-Elimination-Bracket alle Ehre machten und der Welt eindrucksvoll demonstrierten, dass ernsthaft mit ihnen zu rechnen ist. Auf das Comeback im Rückspiel des Achtelfinals gegen GBX Esports Team folgte ein Last-Minute-Erfolg gegen TOTS-Cup-Champion Team Heretics. Im anschließenden Semifinale wurde gar Top-Favorit Ninjas in Pyjamas ausgeschaltet.

Goldenes Tor lässt Riders im Finale jubeln

Die Endspiel-Paarung hatte es zuvor schon zweimal in der Gruppenphase des Events gegeben. Obwohl die Movistar Riders sich mit einer Bilanz von 8-1-1 klar den ersten Rang sichern konnten, war ausgerechnet gegen SAF eSports in beiden Partien kein Sieg herausgesprungen. Dan „Stingrayjnr“ Ray und Kai „Conkai“ Tyler Vaid schienen als einzige Kontrahenten zu wissen, wie man die defensive der Riders knacken konnte. Doch dieses Mal sollte es anders laufen.

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Trotz eines tollen Führungstreffers im Hinspiel musste SAF quasi im direkten Gegenzug den Ausgleich hinnehmen. Ein Schlüsselmoment des Grand Finals. Vermochten doch beide Teams sich nicht allzu viele Möglichkeiten herauszuspielen. Im zweiten Leg lag das Chancenplus dann auf der Seite der spanischen Organisation, die sich in der 66. Minute schließlich für ihren Aufwand mit dem goldenen Tor zur Weltmeisterschaft belohnen konnte.

Auch wenn sowohl AndoniiPM als auch tuga810 in der FIFA-Szene schon einige Erfolge vorzuweisen haben, stellt der Gewinn des FIFAe Club World Cups den größten Moment ihrer Karriere da. Das Duo sichert sich neben dem neu designten Pokal insgesamt 100.000 US-Dollar Preisgeld. Und die kompetitive Saison ist für beide noch nicht zu Ende. In der kommenden Woche kämpfen der Spanier und der Portugiese noch mit ihrer jeweiligen eNationalmannschaft um den FIFAe Nations Cup.