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FIFA 23: "Sein Abschluss ist wirklich schlecht" - Wie EA bei Müllers Spielerwerten trickst

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FIFA 23: "Sein Abschluss ist wirklich schlecht" - Wie EA bei Müllers Spielerwerten trickst

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Wie EA bei Müllers Rating trickst

Wie EA bei Müllers Rating trickst

Kaum ein Spieler dient so perfekt als Beispiel für ungewöhnliche Gesamtstärken in FIFA wie Thomas Müller. Der Bayern-Star kommt auf eine 87 – obwohl seine Einzelwerte das nicht hergeben.
DFB eFootball Coach Matthias Hietsch verriet seine spannende Einschätzung über kommende FIFA-Konkurrenten UFL und GOALS sowie seine Erwartungshaltung an FIFA 23.
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Für ein virtuelles Fußballspiel mag Thomas Müller einer der Spieler sein, die schlichtweg schwierig darzustellen sind. Bei EAs jährlich erscheinender Simulation liegt der Fokus der Einzelwerte auf Bereiche wie Pass, Tempo, Schuss und Dribbling.

Obgleich es einen Wert für Stellungspiel gibt (wohl eine der größten Stärken des Weltmeisters von 2014), fällt Müller durch seine Spielweise in keine der eben genannten wichtigen Bewertungen unter die Kategorie Weltklasse. Und doch ist er Rekord-Vorlagengeber der Bundesliga und einer der erfolgreichsten Spieler, die je beim FC Bayern gespielt haben. Von nichts kommt nichts.

EA verpasst Müller künstlich höheres Rating

Wirft man einen Blick auf seine FUT-Karte in FIFA 23 wird schnell klar: Eine 87er-Gesamtbewertung dürfte Müller eigentlich gar nicht haben. Schließlich errechnet sich die Gesamtstärke durch die Einzelstärken – und da knackt er nicht einmal mit einem einzigen Wert die 85.

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Auflösung liefert Michael Mueller-Moehring, seines Zeichens Datenbankchef bei EA, der einen Einblick in Sonderratings gibt. „Thomas Müller ist ein gutes Beispiel. Er kann, abgesehen von seinem Stellungsspiel, eigentlich nichts so richtig überragend. Er ist kein herausragender Dribbler und sein Abschluss ist manchmal wirklich schlecht. Wenn wir Müller „richtig“ bewerten würden, käme ein Rating zustande, von dem wir sagen, dass es keinen Sinn ergibt. Es wäre zu niedrig.“

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Also erhöht EA Müllers Gesamtwerte einfach ein wenig. Problematisch ist daran leider, dass das bayerische Urgestein in keinem der letzten Teile als wirklich guter Spieler galt. In der Meta wird Müller ausschließlich in Form von Spezialkarten eingesetzt – und selbst dann ist er nicht lange unter den beliebten und oft gespielten Stars zu finden.

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Bleibt nur zu hoffen, dass EA dem Raumdeuter irgendwann gerecht wird und seine unverwechselbare Art im Spiel darstellen kann. Zur Not erst dann, wenn der 33-Jährige seine Karriere beendet hat – und als Ikone wieder auf den virtuellen Platz zurückkehrt.


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