Die reguläre Saison der Virtual Bundesliga Club Championship ist offiziell beendet. Nachdem im Nordwesten bereits Hansa Rostock den Titel verteidigen konnte, zog RB Leipzig nur einen Tag später durch den Erfolg gegen den SV Sandhausen (3:1, 2:2, 2:2) nach und komplettierte gar einen Meister-Hattrick.
Titel-Hattrick! Leipzig erneut Meister
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Aufgrund des Vorsprungs in der Tabelle auf Eintracht Frankfurt stand damit schon einen Spieltag vor dem Ende fest, dass der amtierende Champion die Divisionsphase erneut als bestes Team abschließen und sich für das Grand Final in Köln qualifizieren wird - und das in überragender Manier!
VBL in FIFA 23: RB Leipzig zum dritten Mal Divisionsmeister
Die Zahlen sprechen für sich. Ligaweit sammelte der Top-Favorit nicht nur die meisten Punkte, sondern konnte auch die meisten Treffer erzielen. Zudem weisen die Roten Bullen das beste Torverhältnis aller Teams auf. Ein Blick auf die Einzelstatistiken von Star-Spieler Umut „RBLZ_Umut“ Gültekin, der jüngst zum „kicker eFootballer des Jahres“ gewählt wurde, verdeutlicht ebenfalls, welche Qualität im Roster der Sachsen schlummert. Von 21 Solopartien gewann der FIFA-Weltmeister stolze 15, spielte sechs Mal Remis und blieb demnach genau wie in der Saison 20/21 ungeschlagen.
Den zweiten Platz sichert sich am Ende die Eintracht aus Frankfurt, die seit Wochen zu den stärksten Vereinen der gesamten VBL zählt. Durch die beiden Siege zum Abschluss der Divisionsphase steht die SGE mittlerweile bei neun gewonnenen Begegnungen in Folge, wodurch sie sich im Gesamtklassement nur knapp hinter den Leipzigern einsortieren muss. In der derzeitigen Form wird mit den Adlern beim Showdown in der Strassenkickerbase also definitiv zu rechnen sein.
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Hinter dem Führungsduo hat sich im Kampf um die Playoffs nichts relevantes mehr getan. Lediglich die eSports-Abteilung des FC Augsburg hat nochmal für Furore gesorgt und sich durch die maximale Punkteausbeute am letzten Doppelspieltag bis auf den dritten Rang nach vorne gearbeitet. Dadurch wartet kommende Woche im Decider Match um das Grand Final nun Werder Bremen auf die Fuggerstädter.
Ebenfalls für die Playoffs qualifiziert sind mit dem SV Sandhausen sowie Mainz 05 zwei Vereine, deren Abschneiden eindeutig als Überraschung gewertet werden kann. Die Spielzeit 21/22 hatten beide Mannschaften noch auf den Positionen elf sowie 13, und damit Punktetechnisch weit von einer Top-6-Platzierung entfernt, beendet. Jetzt peilen sie ihre erste Final-Teilnahme an.
Die Jungs aus dem Hardtwald müssen dafür gegen den VfL Wolfsburg bestehen, während die Rheinhessen auf den FC Schalke 04 treffen. Dazu gesellt sich mit dem Karlsruher SC ein weiterer Klub, der die Erwartungen übertroffen hat. Bereits im ersten Jahr hat der VBL-Neuling die Chance, unter die besten acht des Landes zu springen. Die finale Hürde stellt hier der 1. FC Köln dar.