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Team Vitality Exklusiv #2: Perkz über LCS, LEC und Team Vitality

Team Vitality Exklusiv #2: Perkz über LCS, LEC und Team Vitality

Luka „Perkz“ Perković galt als einer der besten Spieler in Europa, ehe er Ende 2020 in die LCS zu Cloud9 wechselte. Nun kehrt er zurück und wird im kommenden Jahr für Vitality antreten. Wir haben ihn zum Interview getroffen.
Nach einem Jahr Abstinenz kehrt Luka "Perkz" Perkovic zurück in die LEC und wird im kommenden Jahr für Team Vitality spielen. Wir haben den Kroaten für ein Gespräch getroffen
Nach einem Jahr Abstinenz kehrt Luka "Perkz" Perkovic zurück in die LEC und wird im kommenden Jahr für Team Vitality spielen. Wir haben den Kroaten für ein Gespräch getroffen
© Riot Games/Team Vitality/Sport1
Florian Merz
Florian Merz
von Florian Merz

Mehrere Jahre lang zählte Perkz zu den Erfolgsgaranten von G2 Esports. Zusammen mit Caps, Jankos und Co. gewann der Kroate mehrere Split-Championships und konnte als Mitglied des ersten westlichen Teams die Trophäe des Mid-Season Invitationals mit nach Hause nehmen. Auch eine Vize-Weltmeisterschaft findet sich auf dem Konto des vielseitigen League-Profis.

Nach einem Wechsel zu Cloud9, mit dem Perkz als einziges LCS-Team die K.O.-Phase der Worlds erreichen konnte, kehrt er nun für die kommende Season zurück nach Europa und wird im neuen Jahr Teil von Team Vitality sein. Wir haben mit ihm über seine Pläne für den anstehenden Split gesprochen, seine Zeit in der LCS und was wir generell von Team Vitality erwarten können.

Das Interview führte Florian Merz für SPORT1.

SPORT1: Hi Perkz, zunächst einmal – Hallo und Willkommen zurück in Europa. Wie ist es für dich zurück zu sein?

Perkz: Hallo. Es fühlt sich natürlich an und generell ist es gut zurück zu sein. Berlin ist mein zweites Zuhause. Hier bin ich aufgewachsen und habe die wichtigsten Jahre meiner Karriere erlebt. Diese haben mich als Person definiert. Entsprechend habe ich diese Stadt über die Zeit liebgewonnen. Zusätzlich befinde ich mich dadurch sehr nah an meiner Heimat, befinde mich in der gleichen Zeitzone wie meine Familie und Freunde und ich kann wieder dort League of Legends spielen, wo ich angefangen habe zu spielen. Von dem her fühlt sich alles gut für mich an.

SPORT1: Vor deiner Rückkehr hast du für Cloud9 in der LCS gespielt und warst Teil der einzigen NA-Orga, die es bei den Worlds aus der Gruppenphase geschafft hat. Vor deinem Wechsel in die Staaten gab es ja immer wieder Banther zwischen den westlichen Ligen LEC und LCS. Würdest du trotz der Behauptung, die LEC sei besser, sagen, dass du etwas in Nordamerika gelernt hast, das du mit in den nächsten Split nehmen kannst?

Perkz: Nun, es ist Fakt, dass ich ein viel besserer Spieler im vergangenen Jahr in der LCS geworden bin. Trotzdem hat es mich vollkommen in Beschlag genommen, in der neuen Umgebung anzukommen und an diese anzupassen. Darüber hinaus lernst du neue Dinge über das Spiel, neue Makros, weil sich League stetig verändert, auch wenn das generelle Konzept immer gleichbleibend ist. Daher habe ich dort viel gelernt, vor allem durch die Coaches von Cloud9 und ich freue mich darauf, das Gelernte mit zu Vitality zu bringen.

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Nach G2 Esports und Cloud9 jetzt Team Vitality - Perkz

SPORT1: Neben Cloud9 hast du in der Vergangenheit auch für G2 Esports gespielt und jetzt für Team Vitality. Kannst du uns ein bisschen darüber berichten, wie die Zusammenarbeit entstanden ist beziehungsweise warum ausgerechnet Vitality?

Perkz: Ich bin mit dem Gedanken aufgewachsen erfolgreich zu sein und überhaupt bin ich jemand, der immer gewinnen will. Ich glaube auch, dass die letzten Jahre gezeigt haben, dass ich sehr erfolgreich gewesen bin und das in Zukunft auch weiterhin sein möchte. Entsprechend wollte ich ein Team zusammenstellen, von dem ich selbst überzeugt bin, dass es in Zukunft ganz oben mitspielen kann. Deshalb war und bin ich der Meinung, dass Team Vitality das beste Roster für mich bietet und die gleiche Mentalität besitzt – wir wollen beide Trophäen gewinnen, Erfolge feiern und eine der bekanntesten eSports-Organisationen der Welt werden.

SPORT1: Viele Personen im Umfeld der LEC sind sehr gespannt auf deine Rückkehr. Da drängt sich uns die Frage auf, was dir durch den Kopf geht, wenn du an den kommenden Split denkst, insbesondere auf Duelle mit Fnatic und vor allem G2 Esports.

Perkz: Mhm, in der LEC geht es gegenwärtig leider drunter und drüber. Ich glaube trotzdem, dass die Teams größer geworden sind, aber hey, das ist EU. Neue Spieler kommen auf und die Besten bleiben oben, zumindest läuft es meistens so. Auch Fnatic hat ein starkes Roster und es wird sicherlich ein Spaß gegen die Jungs zu spielen, auch wegen Wunder et cetera. Natürlich wird es interessant sein, gegen G2 Esports zu spielen, gerade aufgrund der gemeinsamen Vergangenheit. Ich freue mich aber auch auf die Spiele gegen MAD Lions, die die aktuelle Doppel-Split-Championship halten. Du kannst interessante Storylines schaffen, eigene Geschichten kreieren, das wird für die Fans definitiv ein Spaß zu sehen sein. Ich freue mich einfach auf die LEC, auch, ohne etwas zu verraten oder zu wissen, wenn wir nicht aus dem Studio heraus spielen werden. Das nervt halt, aber hey, so ist das Leben aktuell.

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Neue Drakes, neue Items - LEC Season 2022

SPORT1: Aus der Sicht des Spiels, was denkst du über die neue Meta, sprich die Drachen, Items und Co.?

Perkz: Ich bin der Meinung, dass sich das Spiel nicht allzu sehr verändert hat. Zumindest aus aktueller Sicht. Wovon ich jedoch absolut kein Fan bin sind die „bounty changes“ für die Turrets. Es macht das Traden, unter anderem bei einem Drake-Play, wesentlich schlechter und das Spiel im gesamten langsamer, anstatt es schneller werden zu lassen – und das ist kontraproduktiv für das, was Riot im Grunde mit League of Legends im Kopf hat. Natürlich müssen wir abwarten, wie sich die Veränderungen auf das Pro Play auswirken werden, aber für mich sieht es aktuell nicht nach der besten Idee aus. Trotzdem bin ich ein Freund von Veränderungen, da diese das Spiel nicht auf der Stelle treten lassen. Daher freue ich mich über die neuen Drachen und hätte mir weitere oder umfangreichere Veränderungen gewünscht. Neue Runen, neue Gegenstände, vielleicht auch eine veränderte Karte. Der Rift wurde seit Jahren nicht großartig verändert und ist seit 2015 oder 2016 immer gleichgeblieben. Gerade weil ich Veränderungen im Spiel mag, ist dies einer der Gründe, warum ich für so lange Zeit an der Spitze stehen kann.

SPORT1: Vielen Dank Luka für deine Gedanken und Meinung. Als letzte Frage würde uns noch interessieren, was können wir von Team Vitality im kommenden Jahr erwarten?

Perkz: Vielleicht den zehnten Platz? *lacht*. Natürlich wollen wir Alles was möglich ist gewinnen!