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2. Bundesliga: HSV-Aufstiegstraum endgültig geplatzt

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2. Bundesliga: HSV-Aufstiegstraum endgültig geplatzt

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HSV verspielt Aufstieg endgültig

Der Hamburger SV verpasst die letzte Chance auf den Aufstieg. Ausgerechnet bei Steffen Baumgarts Ex-Klubs SC Paderborn platzt der Traum von einer Bundesliga-Rückkehr.
Im Hamburger Stadtderby zwischen dem HSV und St. Pauli zoffen sich erst die Spieler vor Anpfiff, nach dem Abpfiff dann die Trainer.
SPORT1
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von SPORT1
Der Hamburger SV verpasst die letzte Chance auf den Aufstieg. Ausgerechnet bei Steffen Baumgarts Ex-Klubs SC Paderborn platzt der Traum von einer Bundesliga-Rückkehr.

Der Aufstiegstraum des Hamburger SV ist endgültig geplatzt! Das Team von Trainer Steffen Baumgart verlor zum Auftakt des 33. Spieltags der 2. Bundesliga beim SC Paderborn mit 0:1 (0:1). Nur eine Woche nachdem der Derbysieg gegen den FC St. Pauli (1:0) wieder zaghafte Aufstiegshoffnungen geweckt hatte, steht nun fest, dass der einstige Bundesliga-Dino auch im sechsten Anlauf die Rückkehr ins Oberhaus verpasst.

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Die Rothosen liegen mit vier Punkten Rückstand auf den Drittplatzierten Fortuna Düsseldorf auf Rang vier. Die Fortuna kann ihrerseits im Aufstiegskracher bei Tabellenführer Holstein Kiel (Samstag ab 19.30 Uhr LIVE auf SPORT1) punkten.

„Ich will es im nächsten Jahr ganz klar angreifen. Ich bin gerade sauer und verärgert, aber ich habe meine Ansätze, um den Weg zu gehen“, sagte Baumgart bei Sky. Der Aufstieg sei nicht allein in Paderborn verspielt worden: „Es ist vieles passiert über das ganze Jahr.“

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Baumgart kassierte beim Wiedersehen mit seinem Ex-Klub bereits einen frühen Dämpfer. Koen Kostons (7.) erzielte schon in der Anfangsphase den Siegtreffer für Paderborn.

Zukunft von HSV-Boss Boldt offen

Während Baumgart in der nächsten Saison beim HSV einen neuen Anlauf nehmen will, ist die Zukunft von Sportvorstand Jonas Boldt dagegen offen, das letzte Saisonspiel am 19. Mai gegen den 1. FC Nürnberg hat nur noch statistischen Wert.

In Paderborn verabschiedeten die mitgereisten Fans ihre niedergeschlagenen Spieler mit aufmunterndem Applaus. „Die Fans stehen komplett hinter uns“, sagte Baumgart: „Ich versuche, die Jungs aufzubauen. Auch das ist meine Aufgabe: Für die Jungs da zu sein.“

Obwohl Baumgart noch vor Anpfiff vor der Wucht seines Ex-Teams Paderborn gewarnt hatte, schien Hamburg überrumpelt. Kostons schloss einen ersten Angriff fulminant und entschlossen ab, Torhüter Mateo Raab war chancenlos.

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Der Treffer beflügelte die Paderborner im letzten Heimspiel der Saison noch: Kostons (13.) und Raphael Obermair (16.) hätten bereits früh das 2:0 erzielen können, der HSV dagegen fand überhaupt nicht in den Rhythmus. Erst in der 36. Minute hatte Hamburg durch Jean-Luc Dompé einen ersten gefährlichen Abschluss.

Großes HSV-Aufbäumen bleibt aus

Baumgart reagiert auf den harmlosen Auftritt seiner Mannschaft und brachte zu Beginn des zweiten Durchgangs gleich drei Neue: Er tauschte seine Innenverteidigung aus und brachte zudem Hoffnungsträger Laszlo Benes, der zuletzt verletzt ausgefallen war.

Doch auch die personellen Änderungen brachten nicht gewünschten Schwung. Der HSV mühte sich zwar, fand aber zunächst keine Mittel - und hatte dann doch die große Ausgleichschance: Ransford Königsdörffer (69.) konnte den Ball im Strafraum aber nicht mehr kontrollieren.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)