2. Bundesliga>

"Bodenlose Frechheit": FCK-Keeper brodelt nach Packung

FCK leistet sich „bodenlose Frechheit”

Der 1. FC Kaiserslautern wird von Darmstadt 98 vorgeführt. Nach dem Spiel wird Gäste-Keeper Krahl deutlich.
Julian Krahl kassierte in Darmstadt vier Tore
Julian Krahl kassierte in Darmstadt vier Tore
© IMAGO/Jan Huebner
Der 1. FC Kaiserslautern wird von Darmstadt 98 vorgeführt. Nach dem Spiel wird Gäste-Keeper Krahl deutlich.

Darmstadt 98 hat den Patzer von Schalke 04 genutzt und mit einem furiosen Sieg die Tabellenführung in der 2. Liga übernommen. Die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt überrollte den 1. FC Kaiserslautern beim 4:0 (3:0) vor allem in der ersten Halbzeit, Fraser Hornby (5./Foulelfmeter), Fynn-Luca Lakenmacher (29.), Kai Klefisch (45.) und Luca Marseiler (90.+2) versetzten die Fans zu Hause am Böllenfalltor mit ihren Treffern in Ekstase.

Kaiserslauterns Torwart Julian Krahl fand nach der krachenden Niederlage seines Teams harte Worte. „Das ist eine bodenlose Frechheit. Eine Frechheit, den Leuten gegenüber, die hierhergefahren sind“, schimpft der Keeper.

Kroos über FCK-Keeper Krahl: „Der wurde schön im Stich gelassen“

Felix Kroos konnte Krahls Frust gut nachvollziehen. „Der wurde schön im Stich gelassen von seinen Vorderleuten“, sagte der ehemalige Profi als RTL-Experte.

Ganz anders präsentierten sich die Lilien. Bissiger, schneller, entschlossener - Darmstadt war im Topspiel der 2. Liga von Beginn an klar überlegen. Die Hessen strotzten nur so vor Selbstbewusstsein, dabei hatte Toptorjäger Isac Lidberg wegen Oberschenkelproblemen kurzfristig passen müssen.

Kaiserslautern bekam die Offensive der Hausherren dennoch nie unter Kontrolle. Und so verdrängte Darmstadt nach dem 2:2 von Schalke gegen Dynamo Dresden die Königsblauen von der Tabellenspitze - mit einem Punkt Vorsprung.

1. FC Kaiserslautern verabschiedet sich vorerst aus dem Aufstiegskampf

Die Lauterer von Trainer Torsten Lieberknecht, der Darmstadt 2023 in die Bundesliga geführt hatte, verabschiedeten sich durch das dritte Spiel ohne Sieg in Serie (zwei Niederlagen) wohl aus dem Kampf um den Aufstieg - die Roten Teufel rutschten auf Rang sieben ab und haben nun acht Punkte Rückstand auf Platz drei.

Nach einer ordentlichen Standpauke präsentierte sich Kaiserslautern in der zweiten Halbzeit etwas besser, für eine Aufholjagd reichte es aber nicht mehr. Und so setzte es für den FCK die zweite Abreibung hintereinander in Darmstadt - beim letzten Duell in Hessen setzte es sogar ein 1:5.

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mit Sport-Informationsdienst (SID)