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DFB-Boss Keller gegen Homophobie

DFB-Boss Keller gegen Homophobie

Präsident Fritz Keller hat homosexuellen Spielerinnen und Spielern die Unterstützung und Solidarität des DFB zugesichert.
Keller setzt sich gegen Diskriminierung im Fußball ein
Keller setzt sich gegen Diskriminierung im Fußball ein
© AFP/SID/DANIEL ROLAND
SID
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von SID

Präsident Fritz Keller hat homosexuellen Spielerinnen und Spielern die Unterstützung und Solidarität des DFB zugesichert. "Fußball ist für alle. Ausrufezeichen. Auf dem Rasen und auf den Tribünen. Diese Vielfalt wollen wir leben", sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) auf der Verbandsseite: "Wir wollen Teil eines Kulturwandels sein."

In einer Kampagne des Magazins 11Freunde haben mehrere hundert Akteure aus dem Profifußball homosexuellen Spielerinnen und Spielern ihre volle Unterstützung und Solidarität zugesagt. "Ihr könnt auf uns zählen", heißt es in der Erklärung, die die Angst vor den Folgen eines Coming-Outs nehmen soll. Auch der DFB unterstützt die Aktion.

Der Verband hatte jüngst gemeinsam mit dem Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) eine Anlaufstelle für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt im Fußball geschaffen. "Wir wollen aufklären und sensibilisieren - für Sprache, für den Umgang miteinander in der Kabine und auf dem Platz", sagte Keller: "Die Zeit ist reif, dass wir damit gelassen und selbstverständlich umgehen."

In Deutschland habe sich bis heute "noch kein aktiver Profispieler zu seiner Homosexualität bekannt, aber auch im Amateurfußball ist ein Coming-Out noch lange keine Selbstverständlichkeit. Das wird es aber hoffentlich eines Tages", sagte Keller: "Jede*r muss frei von Diskriminierungen und frei von Angst Fußball spielen oder anschauen können."

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