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Der Druck auf Wagner wächst

Der Druck auf Wagner wächst

Sandro Wagner verliert mit Unterhaching erneut. Die Fans sind sauer, der Präsident erhöht den Druck.
Sandro Wagner gibt im exklusiven SPORT1-Interview ganz tiefe Einblicke in sein neues Trainerleben bei der SpVgg Unterhaching. Wie er mit dem Spieler Sandro Wagner auskommen würde, was ihn in Rage bringt und warum er schon früh wusste, dass er noch Nationalspieler wird.
. SPORT1
von SPORT1
06.09.2021 | 10:44 Uhr

Sandro Wagner steckt mit der SpVgg Unterhaching in der Krise. Der Absteiger hat in der Regionalliga Bayern fünf Spiele in Folge nicht gewonnen.

Am 12. Spieltag verlor Haching mit 0:2 gegen den FV Illertissen. Nach der Partie gingen frustrierte Anhänger auf Konfrontationskurs mit den Spielern. „Unterhaching erreicht den nächsten Tiefpunkt“, titelte der Merkur.

In der Tabelle ist das Wagner-Team auf Rang zehn abgerutscht. „Ich habe schon beim Aufwärmen gesehen, dass die Spieler mental müde sind nach den ganzen englischen Wochen“, sagte Wagner auf der Pressekonferenz.

Schwabl nimmt Wagner in die Pflicht

Der Abstand zu den Relegationsplätzen beträgt nur noch sechs Zähler, zu Spitzenreiter FC Bayern II sind es acht Punkte.

Der Druck auf Wagner wächst. „Der Funke springt gerade nicht über“, sagte Präsident Manfred Schwabl laut kicker.

Manfred Schwabl ist eine Institution bei Regionalligist Unterhaching. Nun hat er für den Neuanfang Sandro Wagner als Trainer geholt. Der Präsident erklärt im SPORT1-Interview wie es dazu kam.
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Haching-Boss: So habe ich mir Wagner als Trainer geschnappt

17 Gegentore in den vergangenen fünf Partien sprechen eine deutliche Sprache. „Es ist jetzt die Aufgabe des Trainerteams, die Situation zu analysieren. Da kann ich nicht helfen“, sagte Schwabl mit Blick auf Wagner.

Wagner glaubt an Erfolg

Der Ex-Nationalspieler selbst wird nicht nervös. „Wir wussten, dass es ein Übergangsjahr wird“, meinte er – und ergänzte mit Blick auf die Zuschauer: „Die Fans stehen komplett hinter der Mannschaft.“

Wagner weiter: „Wir werden weiter hart arbeiten und uns dann auch wieder belohnen, ganz sicher.“