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Farce um Hymnen beim Afrika-Cup

Farce um Hymnen beim Afrika-Cup

Der Afrika-Cup erlebt die nächste Peinlichkeit. Beim Spiel zwischen Mauretanien und Gambia gibt es einen Hymnen-Eklat.
Vom 9. Januar bis zum 6. Februar 2022 treten 24 Mannschaften beim Afrika-Cup 2022 in Kamerun gegeneinander an, unter den Spielern sind auch viele junge Talente.
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von SPORT1

Das Turnier mutiert zur Chaos-Veranstaltung: (NEWS: Alles zum Afrika-Cup)

Nur wenige Stunden nach dem Schiedsrichter-Wahnsinn um Janny Sikazwe (42) und dessen zweimal vorzeitigen Abpfiff bei der Partie Tunesien gegen Mali (0:1) in Limbé (Kamerun) ist der Afrika-Cup von der nächsten Peinlichkeit überschattet worden.

Beim Spiel in der Gruppe F zwischen Mauretanien und Gambia an gleicher Stelle schafften es die Veranstalter trotz dreier Versuche nicht, die Nationalhymne des erstgenannten Teams darzubieten. (Afrika-Cup: Spielplan und Ergebnisse)

Irre: Zweimal war zunächst wegen einer falschen Lied-Melodie abgebrochen worden, wurde jeweils nicht die seit vier Jahren gültige, sondern die alte Hymne des Landes gespielt. (Afrika-Cup: Die Tabellen)

Als Cup-Offizielle daraufhin Mauretanien aufforderten, doch ohne musikalische Begleitung ihre Hymne zu singen, lehnten die Spieler und Coach Didier Gomes Da Rosa verärgert ab.

Bemerkenswert: Gambias Nationalhymne wurde anschließend ohne Probleme abgespielt.