Das Transferfenster ist zu und es hat sich viel getan beim FC Barcelona. Ousmane Dembélé ist allerdings, zum Ärgernis der Barca-Verantwortlichen, noch immer bei den Katalanen.
FC Barcelona: Ousmane Dembélé von Manchester United und Juventus Turin umworben
Dembélé? Barca-Boss hat eine Vermutung
Der 23-Jährige hatte sich geweigert, den Verein im Winter zu verlassen. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)
Barca-Präsident Joan Laporta äußerte in einer Medienrunde seinen Unmut über die Situation um den Ex-Dortmunder: „Wir haben alles getan, was wir konnten. Wir haben ihm zwei Vorschläge vorgelegt. Es gab zwei gute Angebote für ihn. Aber er wollte sie nicht annehmen, vor allem das letzte, bei dem es sich um einen englischen Verein handelte, bei dem er sein Spiel hätte weiterentwickeln können. Wir sind überrascht, dass er keines der Angebote akzeptiert hat.“
Dembélé: Diese Klubs haben die besten Karten
Laporta hat allerdings eine Vermutung, weswegen Dembélé diese „guten Angebote“ nicht wahrgenommen hat.
„Es ist schwierig, seinen Standpunkt zu verstehen. Er hat es vorgezogen, diese sechs Monate hier zu bleiben. Das ist weder für ihn noch für den Verein gut. Wir glauben, er hat eine Vereinbarung mit einem anderen Klub, so wurde es uns zu verstehen gegeben.“
Wie die spanische Sport jetzt wissen will, ist der Verein in seinen Vermutungen jetzt noch deutlicher geworden und hat zwei konkrete Klubs identifiziert, die das Rennen um Dembélé im Sommer unter sich ausmachen werden.
Demnach sollen sich Manchester United und Juventus Turin um den Flügelspieler streiten.
Bei Juventus könnte er die potenzielle Nachfolge von Federico Chiesa antreten, der immer wieder mit einem Sommerwechsel in Verbindung gebracht wird. In Manchester würde Dembélé womöglich noch auf Ralf Rangnick als Trainer treffen.
Barca-Bosse: Streit um Dembélé-Verbleib
Währenddessen hat man bei den Barca-Verantwortlichen unterschiedliche Vorstellung davon, wie es mit dem Flügelspieler nun weitergehen soll.
Wenn es nach Präsident Joan Laporta gehen würde, dann wird Dembélé nicht eine Minute mehr für Barcelona in dieser Saison auf dem Platz stehen. „Es wird sehr schwierig für ihn sein, auf Spielzeit zu kommen“, sagte der Präsident auf Nachfrage der Medien.
Trainer Xavi sieht die Situation allerdings etwa anders. Der Spanier wisse um die Situation, aber eben auch um die Qualität des Franzosen. „Es sei nicht förderlich, unglückliche Spieler im Kader zu haben.“, äußert sich Xavi zur Situation. Er sieht Dembélé als wichtigen Baustein für die Eingewöhnung des Neuzugang Pierre-Emerick Aubameyang. Die beiden kennen sich noch aus der gemeinsamen Zeit bei Borussia Dortmund.
Laut der spanischen Marca wollen sich die Verantwortlichen jetzt treffen, um die Situation einzuschätzen und eine Entscheidung zu treffen.