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EM-Qualifikation: Sabitzer feiert "Legende" nach Turbo-Platzverweis

Sabitzer feiert “Legende” Burgstaller

Bei seinem ersten Länderspiel seit 2019 muss Guido Burgstaller gleich wieder runter. Österreich-Trainer Ralf Rangnick bringt den Mittelstürmer in der 82. Minute - in der 94. sieht der Ex-Schalker Gelb-Rot.
Ralf Rangnick sorgt mit der Nachnominierung von Guido Burgstaller für eine Überraschung in Österreich. Der Mittelstürmer steht damit vor einem Comeback.
Bei seinem ersten Länderspiel seit 2019 muss Guido Burgstaller gleich wieder runter. Österreich-Trainer Ralf Rangnick bringt den Mittelstürmer in der 82. Minute - in der 94. sieht der Ex-Schalker Gelb-Rot.

Guido Burgstaller hat ein kurioses Comeback in der Nationalmannschaft Österreichs gegeben. Am Ende bitter, aber erfolgreich - und Anlass für Marcel Sabitzer, den Rückkehrer als „Legende!!!“ zu feiern.

Der Ex-Bayern-Spieler teilte in seiner Instagram-Story ein Foto des verschmitzt lächelnden Burgstaller und verlinkte seinen Teamkollegen. Was war zuvor passiert?

Nachdem der Mittelstürmer zuletzt im Sommer 2019 für sein Land gespielt hatte, wurde Burgstaller nun von Nationaltrainer Ralf Rangnick nachnominiert.

Beim EM-Qualifikationsspiel in Aserbaidschan kam Burgstaller in der 82. Minute für Sasa Kalajdzic in die Partie. Der bullige Stürmer sollte mithelfen, die 1:0-Führung, durch die Österreich das EM-Ticket gelöst hat, über die Zeit zu retten.

Rangnick: “Das ist schade für Burgi”

Das gelang Burgstaller. Sich selbst über die Zeit zu retten, schaffte er allerdings nicht. In der Nachspielzeit wurde der Ex-Schalker erst für Zeitspiel verwarnt. Wenige Augenblicke später räumte er per Ellenbogen einen Gegner ab, sah in der 90+4. Minute Gelb-Rot.

“Das ist schade für ‘Burgi’”, sagte Ralf Rangnick nach Abpfiff. Der Österreich-Coach weiter: “Trotzdem war es wichtig, ihn für die zehn Minuten dabei zu haben und ihn am Ende für Sasa Kalajdzic bringen zu können.”

Bei der ausgelassenen Kabinenfeier war “Burgi” dann aber wieder mit von der Partie.