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Ex-Bundesliga-Profi sorgt für Eklat: "Du kleine Missgeburt"

„Missgeburt“: Problem-Profi flippt aus

Ex-Bundesliga-Profi Kevin Behrens sorgt im Rahmen eines Testspiels für den nächsten Eklat. Der Stürmer bezeichnet einen Mitspieler als „kleine Missgeburt“.
Kevin Behrens sorgt für Negativ-Schlagzeilen
Kevin Behrens sorgt für Negativ-Schlagzeilen
© IMAGO/Pius Koller
Ex-Bundesliga-Profi Kevin Behrens sorgt im Rahmen eines Testspiels für den nächsten Eklat. Der Stürmer bezeichnet einen Mitspieler als „kleine Missgeburt“.

Als Vorzeige-Profi wird Kevin Behrens wohl nicht mehr in die Geschichte des Fußballs eingehen. Der 34-Jährige, der inzwischen für den FC Lugano kickt, verlor in einem Testspiel gegen Viktoria Pilsen völlig die Nerven.

Die mehr als kuriose Szene ereignete sich in der 71. Minute. Zunächst sah es danach aus, als würde der Angreifer den ballführenden Pilsen-Verteidiger anlaufen wollen, ehe er plötzlich die Richtung änderte und seinen Mitspieler Georgios Koutsias zu Boden rempelte.

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Ein Versehen? Wohl kaum, zumal Behrens den 21-Jährigen dabei noch mit den Worten „Du kleine Missgeburt, sei leise“ beleidigte. Ein Mitspieler rannte sofort herbei und half dem sichtbar verwirrten Koutsias wieder auf die Beine.

Ursache für Behrens-Wut unklar

Der aufgebrachte Behrens gab derweil das Signal in Richtung Bank, ausgewechselt werden zu wollen. Wie es zum plötzlichen Wutanfall des früheren Bundesliga-Profis kam, ist noch ungewiss.

Bei der 2:4-Testspielpleite hatte Behrens in der 51. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt - ehe er sich und seinem Team einen Bärendienst leistete.

Noch ist unklar, inwiefern der Vorfall für den Sturm-Routinier Konsequenzen haben wird. Ungeschoren wird er aber nicht davonkommen, da der Klub in einem öffentlichen Statement Sanktionen angekündigt hat. Diese könnten auch den ebenfalls involvierten Koutsias betreffen.

„Der FC Lugano verurteilt den Vorfall entschieden. Die Angelegenheit wird intern geregelt und der Verein wird prüfen, welche disziplinarischen Maßnahmen gegen die beiden beteiligten Spieler zu ergreifen sind. Weitere Stellungnahmen zu diesem Thema werden nicht gemacht“, kündigte der Klub an.

Behrens schon vor gut einem Jahr negativ auffällig

Es ist nicht das erste Mal, dass Behrens mit fragwürdigem Verhalten auffällig wird. Der Angreifer sorgte vor gut einem Jahr für einen Homophobie-Eklat, als er sich weigerte, ein Regenbogen-Trikot zu unterschreiben. Dieses bezeichnete er zudem als „schwule Schei*e“.

Behrens, der unter anderem beim VfL Wolfsburg, Union Berlin und beim SV Sandhausen unter Vertrag stand, kickt seit dem Sommer 2025 für den FC Lugano in der Schweiz. In 23 Pflichtspielen gelangen ihm bislang sechs Tore.