Das Afrika-Cup-Finale zwischen Gastgeber Marokko und Senegal wurde nach einem packenden Spiel in der Verlängerung entschieden, die Senegalesen siegten mit 1:0. In Erinnerung bleiben wird die Partie aber vor allem aufgrund unzähliger Dramen und Skandale.
Handtuch-Skandal beim Afrika-Cup: Balljungen greifen Torhüter an
Skandal-Finale: Balljungen griffen Torhüter an
Elfmeter-Irrsinn, ein Fast-Spielabbruch – und nun auch noch ein Handtuch-Skandal, der Marokko in keinem guten Licht dastehen lässt.
So ist in den sozialen Medien auf mehreren Videos zu sehen, wie Balljungen und sogar marokkanische Spieler das Handtuch von Senegal-Keeper Edouard Mendy entwenden oder es hinter die Werbebande werfen.
Ersatzkeeper von Balljungen angegriffen
Ersatztorhüter Yehvann Diouf, der Mendy das Handtuch während der Partie mehrfach reichte, damit dieser sich seine im Angesicht des Regenwetters nass gewordenen Handschuhe abtrocknen konnte, wurde sogar von den Balljungen angegriffen.
Der 26-Jährige wurde von mehreren Personen attackiert und zu Boden gezerrt, in einer Szene floh er sogar während der laufenden Partie auf den Platz.
Doch es waren nicht nur die Balljungen, auch Spieler Marokkos disqualifizierten sich mit ihrem Verhalten.
Hakimi an Handtuch-Aktion beteiligt
PSG-Star Achraf Hakimi warf das Handtuch während einer Behandlungspause über die Bande und erfreute damit die heimischen Fans. Auch Eindhoven-Mittelfeldspieler Ismael Saibari versuchte, die Übergabe des Handtuchs an Keeper Mendy zu unterbinden.
Bereits im Halbfinale zwischen Marokko und Nigeria hatten die Gastgeber für Aufsehen gesorgt, als ein Ordner das Handtuch von Nigeria-Keeper Stanley Nwabali verschwinden ließ.