Der frühere Nationalspieler Max Kruse hat sein Debüt für den TuS Dassendorf gefeiert und kam nach seiner Einwechslung beim 4:1 (4:0)-Heimsieg auf 33 Spielminuten. Der 37-Jährige hatte sich dem Verein im Januar dieses Jahres angeschlossen und war somit in die Hamburger Oberliga zurückgekehrt.
Kruse-Comeback! "Nicht weit weg von Startelf"
Kruse feiert Comeback
Erfahrungen in der Liga sammelte Kruse bereits vor 15 Jahren, als er mit der zweiten Mannschaft des FC St. Pauli ein Spiel gegen den TSV Buchholz 08 absolvierte.
Nach der Vertragsauflösung beim SC Paderborn in der 2. Bundesliga und dem damit einhergehenden Karriereende von Kruse im Dezember 2023 kämpft der gebürtige Hamburger nun um einen festen Startelf-Platz: „Ich gebe immer Vollgas. Ich glaube nicht, dass ich noch soweit von der Startelf weg bin“, äußerte sich Kruse nach dem Spiel, bei dem der Gegner übrigens auch der TSV Buchholz war.
Ex-Profi fußballerisch „auf top Niveau“
Dreifacher Torschütze beim souveränen Heimsieg war ein Weggefährte von Kruse: Ex-Bundesliga-Profi Martin Harnik. Mit ihm spielte Kruse in der Jugend beim SC Vier- und Marschlande und später standen sie bei den Profis von Werder Bremen zusammen auf dem Platz. „Er ist fußballerisch immer noch auf einem Top-Niveau. Ich finde, dass man schon sieht, dass er uns gut tut, da hilft er uns“, lobte Harnik seinen neuen, alten Teamkollegen.
Den 14-maligen Nationalspieler verbindet mit Harnik nicht nur eine langjährige Freundschaft, sondern auch der gemeinsame Podcast „Flatterball.“ Der frühere österreichische Nationalspieler erklärte, dass viele Jungs gespannt waren, wie der Neuzugang auftreten wird. „Wenn man ihn nicht kennt, ist man gespannt darauf,“ erläuterte Harnik die Bedenken und fügte mit viel Lob hinzu: „Aber das macht er richtig, richtig gut“, so der TuS-Kapitän im Interview mit dem NDR.
Doch nicht nur in der Hamburger Oberliga ist Kruse aktiv. Seit April 2024 spielt er „Just for Fun” für den Berliner Bezirksligisten Al-Dersimsport II. Da die Entfernung zwischen den beiden Vereinen groß genug ist, kann der Ex-Profi für beide Teams antreten.