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Afrika-Cup: Marokkos tragischer Held bittet um Verzeihung

Marokkos Pechvogel bittet um Verzeihung

Brahim Díaz verschießt im Finale des Afrika-Cups kläglich einen Elfmeter. Der marokkanische Star meldet sich einen Tag nach der Pleite zu Wort.
Das Finale des Afrika-Cup zwischen dem Senegal und Marokko endete am Sonntagabend in Tumulten. Senegal protestierte, verließ die Partie zwischenzeitlich kollektiv in die Katakomben - und durfte am Ende doch noch jubeln.
Brahim Díaz verschießt im Finale des Afrika-Cups kläglich einen Elfmeter. Der marokkanische Star meldet sich einen Tag nach der Pleite zu Wort.

Emotionales Statement von Brahim Díaz! Der marokkanische Pechvogel hat sich nach der Niederlage im Afrika-Cup-Finale gegen den Senegal zu Wort gemeldet.

Díaz verschoss in der Nachspielzeit einen Panenka-Elfmeter kläglich - anstatt zum Helden wurde er zur tragischen Figur des Abends.

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Díaz gibt tiefen Einblick in seine Gefühlswelt

Einen Tag nach der bitteren Pleite schrieb der Profi von Real Madrid auf Instagram: „Meine Seele schmerzt. Ich habe von diesem Titel geträumt, dank all der Liebe, die ihr mir gegeben habt, dank jeder Nachricht, dank jeder Unterstützung, die mir das Gefühl gegeben hat, nicht allein zu sein.“

Der 26-Jährige betonte, dass er mit allem gekämpft habe, was er hatte, vor allem mit seinem Herzen. Díaz gestand: „Gestern habe ich versagt, und ich übernehme die volle Verantwortung dafür und entschuldige mich von ganzem Herzen.“

Der Marokkaner ergänzte: „Es wird mir schwerfallen, mich davon zu erholen, denn diese Wunde heilt nicht so schnell, aber ich werde es versuchen. Nicht für mich, sondern für alle, die an mich geglaubt haben, und für alle, die mit mir gelitten haben.“

Díaz muss auch noch mit Trophäe auf die Bühne

Díaz erklärte, dass er weitermachen werde, bis er den Marokkanern all diese Liebe zurückgeben und „der Stolz meines marokkanischen Volkes sein kann“.

Schon direkt nach dem Spiel war der Real-Star ein Häufchen Elend. Zu allem Überfluss wurde er auch noch als Torschützenkönig des Turniers geehrt. FIFA-Präsident Gianni Infantino übergab ihm die Trophäe, doch der Offensivspieler war untröstlich, hatte Tränen in den Augen.