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Alaba-Zoff: Das sagt Salihamidzic

Alaba-Zoff: Das sagt Salihamidzic

Im Streit um eine Vertragsverlängerung von David Alaba wird Hasan Salihamidzic deutlich. Der Bayern-Sportvorstand nennt Alaba seinen Platz in der "Geldrangliste".
Nach den klaren Worten von Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß im Doppelpass hat sich nun auch Sportvorstand Hasan Salihamidzic zum Vertragspoker um David Alaba geäußert.
. SPORT1
von SPORT1
17.09.2020 | 12:44 Uhr

Jetzt meldet sich auch Hasan Salihamidzic zu Wort!

Nach den klaren Worten von Uli Hoeneß am Sonntag im CHECK24 Doppelpass hat sich nun auch Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic zum Streit um die Vertragsverlängerung von David Alaba geäußert.

"Beim FC Bayern gibt es eine sportliche und finanzielle Obergrenze: Robert Lewandowski und Manuel Neuer. Ich denke nicht, dass David selbst glaubt, er stünde über diesen zwei Kollegen", sagte Salihamidzic dem kicker.

Der Sportvorstand des Triple-Gewinners erklärte weiter, dass Zahavi in anderen Dimensionen denke, der FC Bayern aber auch im Fall Alabas während der Coronakrise wirtschaftlich konservativ agieren wird.

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Salihamidzic: Bayern wird keine Verrücktheiten machen

"Verrücktheiten, wie er das vielleicht aus anderen Klubs kennt, werden wir nicht machen. Und schon gar nicht in einer Zeit, in der Umsätze und Gewinne einbrechen, im Fußball wie überall im Wirtschaftsleben", sagte Salihamidzic.

Der 43-Jährige betonte aber auch, dass "David ein super Spieler und super Typ" ist und der FC Bayern ihn weiter von einem Verbleib überzeugen will - auch wenn Alaba "unser attraktives Angebot wiederholt abgelehnt" hat.

"Er wird von allen im Klub, von allen in der Mannschaft, vom Trainer, vom Präsidenten geschätzt, vom CEO, von mir, von Oliver Kahn und natürlich von Uli - tatsächlich von allen. Wertschätzung ist im Übermaß vorhanden. Jeder möchte, dass David bleibt", wird Salihamidzic zitiert.

Alaba: Berater-Forderung verärgert Hoeneß

Bayern-Ehrenpräsident Hoeneß hatte am Sonntag bei SPORT1 erklärt, dass Alabas zweiter Berater Pini Zahavi ein "geldgieriger Piranha" sei, der unverschämte Gehalts- und Provisionsforderungen für die Verlängerung mit dem Österreicher verlange.

Laut Hoeneß würde Zahavi eine zweistellige Millionensumme für sich selbst fordern, George Alaba würde sich vom Star-Agenten stark beeinflussen lassen.

"Es geht wirklich nur um Geld, er ist ja schon beim besten Verein der Welt, wo soll er noch hin? Ich bin der Meinung, er sollte sich nicht von außen beeinflussen lassen", riet Hoeneß dem bis 2021 gebundenen Verteidiger. "Der Super-GAU wäre - und das ist das Ziel von Herrn Zahavi -, David nächstes Jahr vom FC Bayern ablösefrei loszulösen. Das muss der FC Bayern unbedingt verhindern."

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)