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Sieben Punkte Rückstand auf Frankfurt: BVB droht Aus für die Champions League

Sieben Punkte Rückstand auf Frankfurt: BVB droht Aus für die Champions League

Borussia Dortmund droht erstmals seit sechs Jahren das Millionenspiel Champions League zu verpassen.
Andre Silva traf in der 87. Minute für Frankfurt
Andre Silva traf in der 87. Minute für Frankfurt
© AFP/POOL/SID/INA FASSBENDER
SID
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von SID

Borussia Dortmund droht erstmals seit sechs Jahren das Millionenspiel Champions League zu verpassen. Die Mannschaft von Trainer Edin Terzic unterlag im wegweisenden Duell gegen Eintracht Frankfurt mit 1:2 (1:1) und liegt sieben Spieltage vor Saisonende der Fußball-Bundesliga sieben Punkte hinter den viertplatzierten Hessen.

Dem Dortmunder Nico Schulz unterlief ein Eigentor (11.), Mats Hummels traf zum Ausgleich (45.). Für den erster Frankfurter Sieg in Dortmund seit elf Jahren sorgte Andre Silva mit seinem 22. Saisontor (87.) - das vermeintliche Führungstor der Eintracht durch Stefan Ilsanker (65.) war zuvor wegen einer Abseitsposition nach Videobeweis zurückgenommen worden. Der BVB verpatzte damit auch die Generalprobe für das Königsklassen-Viertelfinale am Dienstag bei Manchester City.

Bei den Gastgebern kehrten Marco Reus und Raphael Guerreiro nach ihren Verletzungen in die Startelf zurück, bei der Eintracht setzte Trainer Adi Hütter auf eine Doppelspitze mit Silva und Luka Jovic. Seine Mannschaft verstand das Signal und suchte sofort den Weg nach vorne. Dieser Mut wurde früh belohnt. Filip Kostic flankte nach einem energischen Vorstoß, und der von Silva bedrängte Schulz köpfte den Ball über Schlussmann Marwin Hitz hinweg ins eigene Tor.

Die Führung gab den Frankfurtern zusätzliches Selbstvertrauen. Erneut kam Kostic auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch, doch Hitz hatte mit Silvas Kopfball keine Probleme (15.). Die Gastgeber kamen nach rund 20 Minuten besser ins Spiel. Guerreiro bediente Erling Haaland, doch der norwegische Torjäger verzog aus spitzem Winkel (21.). Vier Minuten später scheiterte Haaland nach einem Pass von Thorgan Hazard an Torhüter Kevin Trapp.

Beide Mannschaften kombinierten sich nun immer wieder schnell durchs Mittelfeld, der entscheidende Pass war aber oft zu unpräzise. Es entwickelte sich das von Terzic erwartete ?wilde Spiel?. Als die Frankfurter sich schon auf  eine Pausenführung eingestellt hatten, schlug der BVB zurück. Nach einer Ecke kam der Ball über Emre Can zu Hummels, der schnell reagierte und aus kurzer Distanz zum Ausgleich traf.

Bei den Gästen ersetzte Daichi Kamada zu Beginn der zweiten Halbzeit den angeschlagenen Nationalspieler Amin Younes. Und die Frankfurter suchten weiter den Weg nach vorne. Im entscheidenden Moment trafen Jovic und Silva aber öfters die falsche Entscheidung. Kostic verzog zudem knapp (52.).

Die Dortmunder hielten kämpferisch dagegen, spielerisch ließ der Auftritt einige Wünsche offen. Immer wieder machte es sich der BVB mit einfachen Ballverlusten schwer. Guerreiros Abschluss war zu zentral (60.). Bei der Ilsanker-Szene hatte der BVB fünf Minuten später noch Glück, dann aber schlug Silva zu.