Martínez benennt weltbesten Sechser

Martínez benennt weltbesten Sechser

Javi Martínez legt sich fest, wer aktuell der beste Sechser der Welt ist. Zu einem ehemaligen Trainer pflegt der Spanier eine besondere Beziehung.
Hansi Flicks Abgang beim FC Bayern ist Thema im Doppelpass. Mario Basler spricht wie immer Klartext.
Basler mit Klartext: "...dann hätte Bayern Flick nie ziehen lassen!"
01:11
Lisa Obst
von SPORT1
am 10. Mai

Javi Martínez verlässt den FC Bayern mit der Schale in der Hand. 

Für den Spanier ist allerdings klar, dass er damit auch das Team verlässt, bei dem gerade der beste Sechser der Welt spielt: Joshua Kimmich. Dies verriet er im Gespräch mit dem kicker. Auf den Plätzen dahinter liegen laut Martínez "dann vielleicht Casemiro oder N’golo Kanté". (BERICHT: Das Party-Protokoll)

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Mit dem deutschen Rekordmeister feierte Martínez seit seinem Wechsel 2012 zahlreiche Erfolge. Zwei Champions-League-Siege, neun Meisterschaften und fünf Pokalsiege konnte er mit dem FCB erringen. "Es ist eigentlich unglaublich, wenn man genau darüber nachdenkt. (…) Die Menschen denken manchmal, es sei einfach, dabei ist es sehr kompliziert, es steckt täglich harte Arbeit dahinter", so Martínez.

Der schönste Titel seiner Karriere war für den 32-Jährigen der Champions-League-Sieg gegen Borussia Dortmund 2013.

Martínez: "Basti ist eine Maschine"

Trainer war damals Jupp Heynckes. Mit Bayerns Trainer-Legende verbindet Martínez ein besonderes Verhältnis. "Ich werde ihm immer dankbar sein, weil er mich hierher brachte und unbedingt wollte. Er rief mich an und sagte: Ich will dich hier haben als einen wichtigen Teil des FC Bayern."

Als Mitspieler ist ihm besonders Bastian Schweinsteiger in Erinnerung geblieben: "Basti ist eine Maschine. Wir sind uns außerhalb des Spielfelds sehr ähnlich: offene Menschen, wir machten ständig Witze, hatten eine sehr gute Beziehung. Er hat mir viel beigebracht, nicht nur auf dem Rasen."

Zukunft von Martínez weiter offen

Sein letztes Spiel für den FC Bayern wird Martínez wohl in einem leeren Stadion austragen müssen, was ihn "bitter" und "traurig" stimmt. "Es wird ein seltsamer Abschied, weil ich so gerne in einem vollen Stadion den Fans auf Wiedersehen sagen würde", bedauert er. (BERICHT: Serienmeister - hier irren sich die Bayern)

Die Zukunft von Martínez ist derweil weiter offen. "Ich weiß es noch nicht, werde diese Entscheidung im Sommer daheim in Ayegui treffen", prognostiziert er.

Eines steht für ihn jedoch fest: "Ganz sicher werde ich öfter nach München zurückkommen, hoffentlich schon im September oder Oktober. Ich fühle mich hier zu Hause, habe nicht nur im Verein viele Freunde, sondern auch außerhalb."