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So wäre Lahm mit Kimmich umgegangen

So wäre Lahm mit Kimmich umgegangen

Philipp Lahm wundert sich darüber, dass Joshua Kimmich nicht gegen Corona geimpft ist. Der Ex-Bayern-Kapitän verrät auch, wie er als Mitspieler damit umgegangen wäre.
Die Impfdebatte um Joshua Kimmich reißt nicht ab. Jetzt hat sich auch Trainer Julian Nagelsmann zu diesem Thema geäußert und hat einen Rat für den Nationalspieler.
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von SPORT1

Die Aussagen von Joshua Kimmich zu seinen Bedenken wegen fehlender Langzeitstudien bei Corona-Impfungen und sein Status als nicht geimpfter Bundesliga-Star sorgen weiterhin für Diskussionen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Jetzt hat sich auch der ehemalige Bayern-Kapitän Philipp Lahm zur Causa Kimmich geäußert - und verraten, dass er sich einen Mitspieler wie Kimmich in seiner aktiven Zeit zur Brust genommen hätte. (BERICHT: Lauterbach wundert sich über Kimmich)

Lahm hätte auf Bayern-Kollegen Kimmich eingewirkt

„Für mich wäre das klar die Aufgabe gewesen, mit ihm zu reden, ihn davon zu überzeugen.“, sagte Lahm bei der Diskussionsreihe der Süddeutschen Zeitung „München redet“

Als Fußball-Profi habe man eine „Vorbildfunktion“ und sei „Multiplikator“, führte Lahm weiter aus. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Kimmich äußert Bedenken an Corona-Impfung

Kimmich hatte am Samstag bestätigt, dass er nicht gegen Corona geimpft ist und das so begründet: „Ich habe für mich persönliche Bedenken, was die Langzeitfolgen angeht. Aber ich nehme meine Verantwortung wahr, lasse mich regelmäßig testen.“

„Die Meinung kann man ja haben“, entgegnete Lahm jetzt. Für ihn stelle sich aber die Frage: „Wie kommt er zu der Meinung?“

Der Weltmeister von 2014 und OK-Chef für die EURO 2024 in Deutschland erklärte: „Ich lese relativ viel, und da informiere ich mich eben. Und ich habe nicht so viele gelesen, die gesagt haben: Impfen ist schlecht“

Uli Hoeneß äußerte sich bei der Premiere der neuen Amazon Bayern-Doku zu Hernandez, Kimmich und Veganern. Dadurch rückt der ehemalige Bayern-Präsident erneut in den Fokus.
05:53
Nach verbalen Attacken: Vertritt Uli Hoeneß "populistische Ansichten"?

Lauterbach wundert sich über Kimmich

Auch SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hatte sich am Sonntag im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1 erstaunt gezeigt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

„Ich persönlich bin davon ausgegangen, dass er geimpft ist. Dass er es nicht ist, ist nicht gut. Wenn er sagt, er wartet ab, dann ist das schwierig“, erklärte der SPD-Politiker.

Man dürfe zwar nun keinen großen Druck aufbauen, meinte Lauterbach, eine Impfung von Kimmich sei aber „wertvoll, denn davon geht eine enorme Symbolwirkung aus für junge Leute, die epidemiologisch ein Problem darstellen.“

Karl Lauterbach gibt im STAHLWERK Doppelpass seine Meinung über den ungeimpften Joshua Kimmich kund.
04:29
Lauterbach: Kimmich kann nicht zu 2G gezwungen werden

Kimmich wurde unterdessen sogar unfreiwillig von den umstrittenen Partei AfD zum „Vorbild“ erklärt. (BERICHT: AfD lobt Kimmich)

Lahm sprach mit Bayern auch über Katar-Kritik

Lahm ging bei der SZ-Veranstaltung im Residenztheater auch auf die Kritik an WM-Gastgeber Katar ein. „Fußball ist Teil der Gesellschaft. Ich würde mir von der Regierung eine Haltung wünschen zum Thema WM in Katar. Man kann den Druck nicht nur auf die Spieler legen“, sagte er.

In seiner Zeit als Kapitän des FC Bayern habe er das Gespräch mit der Klubführung gesucht, als es auch in der Mannschaft Debatten gegeben habe, ob es wegen der Menschenrechtslage richtig sei, Trainingslager in Katar abzuhalten. Am Ende allerdings ergebnislos.

Der FC Bayern steht wegen seiner Verbindung nach Katar sogar bei den eigenen Fans in der Kritik.

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Mit Soport-Informations-Dienst (SID)