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Bayern: Brisanter Katar-Antrag abgewiesen

Bayern: Brisanter Katar-Antrag abgewiesen

Der FC Bayern steht vor einer turbulenten Jahreshauptversammlung. Einer der größten Streitpunkte wird nicht offiziell in die Tagesordnung aufgenommen. Vom Tisch ist er damit nicht.
Die Jahreshauptversammlung des FC Bayern steht an. Auf der Agenda steht unter anderem der Umgang mit Corona, aber auch das Thema Katar. Für die Bayern-Bosse können diese Themen richtig ungemütlich werden.
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von SPORT1

Die Mitglieder des FC Bayern werden am Donnerstag auf der Jahreshauptversammlung wahrscheinlich nicht über den Sponsoring-Deal mit Qatar Airlines abstimmen.

Einen entsprechenden Antrag auf Ergänzung der Tagesordnung hat die 13. Zivilkammer des Landgerichts München abgewiesen. Die Ablehnung kommt wenige Stunden vor Beginn der Veranstaltung im Audi Dome, die ab 19 Uhr los gehen soll. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Der Bayern-Fan und Rechtsreferendar Michael Ott wollte den Punkt auf die Tagesordnung schreiben lassen, um über den kontroversen Sponsoring-Vertrag abstimmen zu lassen. Die gerichtliche Niederlage muss er nun schon in zweiter Instanz hinnehmen, nachdem er zuvor auch schon vor dem Amtsgericht München gescheitert war.

Mit einer einstweiligen Verfügung hatte er dort auf eine Zulassung des Antrags bei der Jahreshauptversammlung plädiert - nachdem er von den Verantwortlichen des FCB zuvor wochenlang ignoriert worden war.

Ott will sich trotzdem zu Wort melden

Als Begründung für die Ablehnung erklärte das Landesgericht, dass „die Geschäftsführung und somit auch das Thema Sponsoring für den Bereich Fußball ausschließlich Aufgabe des Präsidiums sei und damit der Zuständigkeit der Mitgliederversammlung entzogen“ sei.

Komplett vom Tisch ist der Punkt damit aber dennoch nicht.

„Wenn der Verein und das Gericht den Antrag nicht mehr zulassen, dann werde ich schon noch versuchen, einen spontanen Antrag auf der Versammlung einzubringen“, hatte Ott im Interview mit SPORT1 bereits angekündigt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Wirklich große Hoffnungen würde er sich im nun eingetreten Fall aber nicht machen: „Wobei die Erfolgschancen da relativ gering sind, denn es müssten 75 Prozent der Mitglieder dafür stimmen, damit der Antrag überhaupt zur Abstimmung zugelassen wird. Und diese Prozentzahl ist extrem hoch, weil es doch einige im Verein gibt, die so ein Sponsoring mit Qatar Airways gut finden.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

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Ott und seine Fürsprecher positionieren sich klar gegen eine Verlängerung der Zusammenarbeit zwischen dem FCB und Qatar Airways. Grund sind die zahlreichen Menschrechtsverletzungen, die Katar seit Jahren vorgeworfen werden.

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