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„Du verrückter Sauhund“

„Du verrückter Sauhund“

Milos Pantovic trifft schon zum zweiten Mal innerhalb von kurzer Zeit aus dem Mittelfeld - und lässt nicht nur seinen Klub ausflippen.
Christian Streich steht vor einem besonderen Jubiläum. Das Auswärtsspiel beim VfL Bochum ist für den SC-Trainer die 300. Partie im deutschen Oberhaus.
Tobias Wiltschek
Tobias Wiltschek
von Tobias Wiltschek

Beinahe wäre er noch zum tragischen Helden geworden in der Bundesliga-Partie seines VfL Bochum gegen den SC Freiburg.

Milos Pantovic stand in der 87. Minute frei vor dem Tor und scheiterte aus wenigen Metern an Gäste-Keeper Mark Flekken. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Es hätte das 3:1 sein können, die endgültige Entscheidung. Am Ende aber verteidigten die Bochumer dennoch ihren 2:1-Vorsprung trotz einer riesigen Chance der Freiburger – und Pantovic war der Held des Spiels.

„Im Spiel habe ich mich natürlich sehr geärgert, dass ich den nicht gemacht habe. Dadurch wurde es noch einmal spannend“, wird der 25-Jährige bei reviersport.de zitiert. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Dabei hätte es auch gar nicht gepasst, wenn der Mittelfeldspieler diese Chance verwandelt hätte. Denn Pantovic, das ist seit diesem Wochenende endgültig klar, ist der Mann für die ungewöhnlichen Tore.

Pantovic trifft wieder aus der Ferne

Im Strafraum sollen andere die Dinger reinmachen, er trifft nur aus mindestens 40 Metern. Wie gegen Freiburg, als ihm Gegenspieler Philipp Lienhart den Ball knapp zehn Minuten vor Schluss praktisch vor die Füße rollte.

„Es war einfach Instinkt. Ich hatte im Gefühl, dass mir der Ball vor die Füße springen könnte und gesehen, dass der Torwart weit vor dem Tor steht“, sagte der Matchwinner nach dem Spiel: „Da kann man das schonmal probieren.“

Was beim Torschützen selbst noch recht nüchtern klang, ließ die Social-Media-Abteilung des VfL völlig ausrasten.

Pantovic schreibt Geschichte

„PANTOOOOOVIIIIIC! DU VERRÜCKTER SAUHUND!!! UNFASSBAAAAR! MACHT´S SCHON WIEDER AUS DER DISTANZ!!! JAAAAAA!“, hieß es da in großen Lettern.

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Tatsächlich war an diesem Traumtor aus über 40 Metern das eigentlich Unfassbare, dass er schon zum zweiten Mal innerhalb von kurzer Zeit aus dem Mittelfeld traf – und sich damit in den Geschichtsbüchern der Bundesliga verewigt hat. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Erst drei Wochen zuvor hatte er gegen die TSG Hoffenheim aus noch größerer Entfernung getroffen.

Damals zog er sogar noch in der eigenen Hälfte ab, nachdem Hoffenheims Torwart Oliver Baumann beim Stand von 1:0 für Bochum bei einer Ecke mit in den gegnerischen Strafraum nach vorne gekommen war – und nicht mehr rechtzeitig zurückeilen konnte.

Eine weitere Besonderheit daran: Nachdem Pantovic gegen die Sinsheimer mit links einnetzte, zeigte er sich nun gegen Freiburg mit dem rechten Fuß aus großer Distanz treffsicher.

Pantovic von Fans bei Twitter gefeiert

Im Netz überschlugen sich entsprechend die Kommentare – nicht nur die der Bochumer.

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Während ein User unkte, dass sich Pantovic bei der Wahl zum Tor des Monats nur selbst schlagen könne, sieht ein anderer schon die Scouts der NFL zukünftig im Stadion an der Castroper Straße.

Schließlich gelte es, Pantovic spätestens nach dessen Fußball-Karriere als Kicker in die Profiliga des American Football zu lotsen.

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Der VfL jedenfalls kam auch nach dem Sieg aus dem Schwärmen heraus: „Niemals, wirklich niemals solch einen Künstler gesehen! Wir verneigen uns vor Milos Pantovic.“

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