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Gladbach am Boden! Trainer Adi Hütter droht Abstiegskampf - und sogar das Aus?

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Gladbach am Boden! Trainer Adi Hütter droht Abstiegskampf - und sogar das Aus?

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Kommt‘s in Gladbach zum großen Knall?

Kommt‘s in Gladbach zum großen Knall?

Adi Hütter muss mit ansehen, wie sein Ex-Klub Eintracht Frankfurt drei Punkte aus Gladbach mitnimmt. Die Borussia rutscht immer tiefer in die Krise, der Trainer ist angezählt.
Die Borussia kassiert beim 2:3 gegen Frankfurt die vierte Bundesliga-Niederlage in Serie. Muss Hütter nun um seine Zukunft bei den Fohlen bangen?
Christopher Michel
Christopher Michel

Die Zahlen rund um Borussia Mönchengladbach sind schockierend. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

In den vergangenen vier Partien holte das Team des deutlich angezählten Trainers Adi Hütter keinen Punkt, kassierte 17 Gegentore und erzielte selbst nur vier Treffer.

Gegen Eintracht Frankfurt reichte auch eine 1:0-Führung nicht, selbst in Überzahl konnte der 2:3-Rückstand nicht mehr gedreht werden. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Im Sommer träumte Gladbach noch vom Europapokal

Sollte die Borussia auch in Hoffenheim verlieren, dann könnte Gladbach auf Relegationsplatz 16 überwintern. Der Traditionsverein steht zwar noch über dem Strich, dennoch liegt er gefühlt am Boden. Dabei überwies Manager Max Eberl vor der Saison satte 7,5 Millionen Euro nach Frankfurt, um Hütter loszueisen.

„Ich weiß, dass die Ansprüche hier hoch sind. Diese Ziele müssen, können und dürfen wir uns auch setzen, dass wir um die internationalen Plätze kämpfen. Das ist auch mein Anspruch“, sagte Hütter noch bei seiner Vorstellung im Juli.

Ein halbes Jahr später ist von der damaligen Euphorie nichts mehr zu spüren, die Europapokalträume sind aktuell zerplatzt wie ein Luftballon. Immer wieder dämpfen Patzer die aufkommende Hoffnung. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

So hatten die Gladbacher die Hessen im ersten Durchgang eigentlich im Griff, doch plötzlich vertändelte Denis Zakaria bei einem unnötigen Alleingang den Ball und verursachte so den Ausgleichstreffer. Nach dem eigenen 2:2 kassierte das Team umgehend den Frankfurter Siegtreffer.

Abstiegskampf? Das sagt Hütter

Droht nun der Abstiegskampf? Hütter antwortete nach der Niederlage gegen seinen Ex-Klub auf SPORT1-Nachfrage: „Damit müssen wir uns nach vier Niederlagen in Folge beschäftigen. Die Anzahl der Gegentore gilt es zu kritisieren. Da machen wir es dem Gegner zu einfach und verhalten uns in gewissen Duellen nicht gut.“

Nach der 2:3-Niederlage gegen Frankfurt muss man in Gladbach wohl schon etwas an Abstiegskampf denken. Cheftrainer Adi Hütter bezieht Stellung zu der Thematik.
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"Das gilt es zu kritisieren": Hütter bezieht Stellung

Der Österreicher entgegnete jedoch: „Niederlagen tun zwar nie gut, aber die Mannschaft hat bis zum Schluss gefightet. Die Ergebnisse und nackten Zahlen sprechen zwar nicht gerade für uns. Aber wenn die Jungs so weiterarbeiten, dann kommen wir da auch wieder raus.“

Doch aktuell steckt die Borussia in einer tiefen Krise, eine Trendwende ist derzeit nicht in Sicht. Bei allem Bemühen fehlten vor allem bei Gleichzahl auf dem Feld die zündenden Ideen. Kann Hütter hier die nötigen Prozentpunkte herauskitzeln?

Hamann zählt Hütter an

Sky-Experte Dietmar Hamann zählte den Coach bereits an: „Ich könnte mir vorstellen, dass da schon vor Samstag was passiert. Die sind jetzt mitten im Abstiegskampf. Das war sehr ernüchternd.“

Auch in Fankreisen wird die Situation zunehmend mit Sorge gesehen.

„Wer selbst solche Spiele nicht gewinnt, der hat wirklich ein Problem“, schrieb der Borussia-Blog torfabrik.de nach der Pleite gegen Frankfurt und warnte: „Jetzt damit anzufangen, die Sache schönzureden, ist gefährlich.“

Setzt Eberl in Gladbach weiter auf Hütter?

Ob Eberl aber wirklich die Reißleine zieht und seinen für viel Geld verpflichteten Wunschtrainer nach nicht einmal einem halben Jahr vor die Tür setzt?

Max Eberl äußert sich im Stahlwerk Doppelpass zur aktuellen Gladbacher Situation und findet Parallelen zu den Bayern.
01:29
0:6-Desaster überwinden? Eberl: "Frag mal die Bayern!"

Zuletzt sagte der Manager noch im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1: „Wir vertrauen Adi Hütter, weil er eine unglaubliche Qualität und Erfahrung hat. Dazu sind wir ein Verein, der in der Krise zusammensteht.“

Das hat die Borussia in den vergangenen Jahren immer wieder eindrucksvoll bewiesen.

Klar ist allerdings auch, dass eine weitere Saison ohne Europacup, womöglich sogar im Keller der Liga, dem Verein sehr weh täte. Hütter wird schnell Lösungen liefern müssen - um Gladbachs Saison und auch seinen eigenen Job zu retten.

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