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Zwayer will mit Bellingham reden

Zwayer will mit Bellingham reden

Felix Zwayer will ein Gespräch mit Jude Bellingham führen. Der Schiedsrichter nimmt sich derzeit eine Auszeit.
BVB-Star Jude Bellingham wird vom DFB für seine Aussagen über Schiedsrichter Felix Zwayer mit einer Geldstrafe belegt in Höhe von 40.000 Euro. Um eine Sperre kommt der Youngster herum.
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von SPORT1

Felix Zwayer will sich auch Wochen nach dem turbulenten Topspiel zwischen dem FC Bayern und Borussia Dortmund weiter mit BVB-Star Jude Bellingham aussprechen.

Der Schiedsrichter, der bei dem 3:2-Sieg der Münchner Anfang Dezember in der Bundesliga nach strittigen Entscheidungen öffentlich in die Schusslinie geraten war, bestätigte zudem, dass er derzeit nicht als Unparteiischer in der Bundesliga aktiv ist. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

„Ich bin dabei, die Situation aufzuarbeiten“, sagte Zwayer der Bild-Zeitung. Seine Auszeit hatte zuvor bereits Lutz Michael Fröhlich, Schiedsrichter-Boss des DFB, verkündet.

Zur Erinnerung: Das Duell zwischen Bayern und Dortmund hatte hohe Wellen geschlagen. Nicht nur, weil sich Zwayer in mehreren kontroversen Elfmeterentscheidungen festlegen musste - sondern auch, weil Bellingham nach der Partie vor laufenden Kameras an die Vergangenheit des Schiedsrichters erinnerte.

Zwayer: „Wie geht man miteinander um?“

In Anspielung auf den Manipulationsskandal um Robert Hoyzer 2005 hatte der Engländer gesagt: „Du gibst einem Schiedsrichter, der schon vorher schon Spiele verschoben hast, das größte Spiel in Deutschland. Was erwartest du?“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Zwayer würde gerne auf diese Aussagen eingehen, in einem Gespräch mit dem 18 Jahre alten Bellingham. „Ich habe weiter starkes Interesse, mit Jude Bellingham persönlich zu sprechen. Die Frage ist: Wie geht man miteinander um? Welche Folgen können solche Aussagen für einen Menschen haben?“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Als Schiedsrichter wird Zwayer absehbarer Zeit wohl nicht mehr auf den BVB treffen - dies stand schon vor seiner selbst bestimmten Auszeit fest. „Wir machen das, um den Schiedsrichter zu schützen“, hatte Fröhlich verkündet.

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