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Niklas Süle wechselt zum BVB: Bayern-Boss Hainer stichelt

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Niklas Süle wechselt zum BVB: Bayern-Boss Hainer stichelt

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Bayern-Boss stichelt gegen Süle

Bayern-Boss stichelt gegen Süle

Niklas Süle wird den FC Bayern in Richtung BVB verlassen. Eine Entscheidung, die man in München nur bedingt nachvollziehen kann.
Niklas Süle wechselt zum Saisonende ablösefrei vom FC Bayern zum Erzrivalen Borussia Dortmund. Droht dem Nationalspieler jetzt ein Schießroutenlauf?
Kerry Hau
Kerry Hau
Carsten Arndt
Carsten Arndt

Nun hat sich Bayern-Präsident Herbert Hainer als erster Verantwortlicher des deutschen Rekordmeisters zur Entscheidung des Nationalspielers geäußert. Einen kleinen Seitenhieb konnte sich der 67-Jährige dabei nicht verkneifen.

„Ich weiß nicht, was der Niklas Süle für ein Gehalt bekommt bei Borussia Dortmund. Ich glaube nicht, dass es ein sportlicher Aufstieg ist“, sagte Hainer bei einem Medientermin der Bayern-Basketballer. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

„Es gab ja Gerüchte um Dortmund. Neben glaube ich Real Madrid, Manchester City und ein paar anderen. Ich hatte jetzt nicht gedacht, dass es seine erste Wahl ist. Es wird spannend sein, ihn auf der anderen Seite zu sehen“, erklärte der FCB-Präsident.

Warum Süles Wahl dennoch auf den BVB fiel? Nach SPORT1-Informationen gab es kein sportlich und wirtschaftlich vollends überzeugendes Angebot aus dem Ausland. Interesse von Klubs wie Chelsea bestand zwar, es wurde aber nie wirklich konkret. (Die Wahrheit hinter dem Süle-Hammer)

Keine Bayern-Wertschätzung für Niklas Süle?

Dazu ist Süle, der beim BVB zehn Millionen Euro im Jahr verdienen wird, in Dortmund als absoluter Schlüsselspieler eingeplant und erhofft sich die Wertschätzung, die er laut seines Beraters Volker Struth in München vermisst hat.

„Ich kann nur von mir und den Leuten sprechen, mit denen ich täglich zusammen bin. Wir alle haben ihn geschätzt und wissen, was wir an ihm haben“, sagte Hainer. „Da müssen sie ihn selber fragen, was er damit meint“.

Dass sich Süle wegen seines bevorstehenden Abschieds hängen lässt, befürchtet der ehemalige Adidas-Chef nicht.

„Niklas ist ein sehr guter Spieler, der sich in den letzten fünf Jahren bei uns zum Stammspieler der Nationalmannschaft entwickelt hat. Ich gehe davon aus, dass er die letzten drei Monate richtig Gas gibt, damit er mit uns die Titel einfahren kann, die wir alle vor uns haben.“

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