Anzeige
Home>Fußball>Bundesliga>

FC Bayern: Thomas Müller verlängert - folgen Robert Lewandowski, Manuel Neuer und Serge Gnabry?

Bundesliga>

FC Bayern: Thomas Müller verlängert - folgen Robert Lewandowski, Manuel Neuer und Serge Gnabry?

Anzeige
Anzeige

Ist Müller nur der Anfang?

Ist Müller nur der Anfang?

Thomas Müller hat den Anfang gemacht, seinen Vertrag vorzeitig verlängert. Doch wie sieht es bei den anderen aus? Folgen Robert Lewandowski, Manuel Neuer und Serge Gnabry dem Ur-Bayer? SPORT1 klärt über den Stand auf.
Alles klar beim FC Bayern und Thomas Müller! Der Ur-Bayer hat sich mit dem Klub auf eine Vertragsverlängerung bis 2024 geeinigt. Verkündet wurde die Nachricht mit einem alten Foto aus dem Kinderzimmer des Bayern-Stars.
Christopher Mallmann
Christopher Mallmann
Kerry Hau
Kerry Hau

Aufatmen beim FC Bayern: Nach dem Lustlos-Auftritt in Mainz und der teils harschen Kritik an der Ibiza-Reise einiger Bayern-Stars verkündete der Rekordmeister am Dienstag die vorzeitige Vertragsverlängerung von Thomas Müller. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Während das Urgestein also bis 2024 in Diensten seines Kindheitsklubs steht, ist die Zukunft dreier anderer Bayern-Profis weiter ungeklärt. (BERICHT: Darum ergibt der Ibiza-Trip jetzt Sinn)

Robert Lewandowski, Manuel Neuer und Serge Gnabry vereint dabei - wie zuvor auch Müller, bevor dieser Nägel mit Köpfen machte - eine ganz entscheidende Sache: Ihre Verträge laufen allesamt 2023 aus.

Die simple Frage nun: Tun die drei es ihrem Teamkollegen gleich und verlängern ebenso? Oder gibt es andere Pläne, andere Szenarien, die womöglich einen vorzeitigen Abgang beinhalten? (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

SPORT1 klärt über den Stand der Dinge auf.

Robert Lewandowski

Die Causa Lewandowski bleibt ein großes Rätsel.

Die Bayern verhandelten vergangene Woche mit Berater Pini Zahavi, den Ex-Präsident Uli Hoeneß einst als „Piranha“ bezeichnet hatte, in den „Südtiroler Stuben“, einem Schuhbeck-Restaurant in der Münchner Innenstadt.

Ergebnis des Gesprächs: kein Ergebnis. Dennoch wollen beide Seiten wieder zusammenkommen und eine endgültige Lösung anstreben. Ein genaues Datum ist noch nicht terminiert.

Starberater Pini Zahavi trifft sich mit den Bayern-Bossen in München, um über die Zukunft von Robert Lewandowski zu sprechen. Die Stimmung soll angespannt gewesen sein.
05:44
Keine Wertschätzung? „Lewandowski fühlt sich als zweite Wahl“

Was Lewandowski irritiert: Nach SPORT1-Informationen hat ihm der Rekordmeister noch immer kein offizielles Vertragsangebot unterbreitet. Er fühlt sich nicht ausreichend wertgeschätzt, auch weil immer wieder Gerüchte um mögliche Nachfolger aufploppen. Nicht zuletzt deshalb kann sich der 33-Jährige durchaus einen Abgang vorstellen – bereits in diesem Sommer.

Die Bayern haben sich offensichtlich selbst noch nicht die Frage beantwortet, wie lange sie Lewandowski noch halten wollen, bevor es sie einen Umbruch auf der Neuner-Position vollziehen. Mit Erling Haaland haben sie sich bereits beschäftigt, der ohnehin zu Manchester City tendierende BVB-Star ist ihnen aber im Gesamtpaket aus Ablöse, Gehalt und Provisionen zu teuer.

Klar ist für sie: Solange sie keinen geeigneten Nachfolger an der Angel haben, wollen sie Lewandowski auf keinen Fall ziehen lassen. Das Szenario eines ablösefreien Abgangs 2023 ist intern bereits ein Thema. Eine klare Tendenz dürft sich aber erst nach dem zweiten Treffen mit Zahavi abzeichnen.

Manuel Neuer

Deutlich weniger verzwickt ist die Situation beim Kapitän, der ebenso wie Müller bis 2024 verlängern soll.

Nach SPORT1-Informationen laufen die Gespräche zwischen beiden Seiten gut, eine Einigung ist zeitnah zu erwarten. Auch Bayern-Boss Kahn bekräftigte dies im STAHLWERK Doppelpass Ende April.

Eine wichtige Bedingung für Neuer: Torwarttrainer Toni Tapalovic (41) soll mindestens genauso lange bleiben wie er.

Denn „Tapa“, wie der Kroate genannt wird, ist seine wichtigste Bezugsperson im Verein und unternimmt auch privat viel mit ihm. Er kam 2011 mit Neuer aus Gelsenkirchen nach München.

Daher werden die Bosse dem Wunsch des Kapitäns aller Voraussicht nach entsprechen.

Serge Gnabry

Die Gespräche zwischen Gnabry und dem Rekordmeister stocken seit über einem halben Jahr - daran hat sich bis heute nichts geändert, die Fronten sind weiter verhärtet.

Nach SPORT1-Informationen steht inzwischen sogar ein Abgang des deutschen Nationalspielers zur Diskussion - so sehr ihn Trainer Julian Nagelsmann auch mag und so gut er auch bei seinen Mitspielern ankommt.

Knackpunkt bei den Verhandlungen: Gnabry würde gerne in dieselbe Gehaltskategorie wie Leroy Sané und Kingsley Coman aufsteigen, die beide über 15 Millionen Euro verdienen. Die Bayern sollen mittlerweile grundsätzlich bereit dazu sein, ihm dieses Salär zu bieten.

Serge Gnabry hat seinen Vertrag beim FC Bayern München noch nicht verlängert. Offenbar hat man beim Thema Gehalt unterschiedliche Vorstellungen.
05:35
Forderungen trotz Unbeständigkeit: "Bayern sollte Gnabry opfern!"

Doch Geld allein ist für ihn nicht entscheidend. Es geht auch um sportliche Wertschätzung in Form von Spielzeit in „großen“ Spielen und auch um seine Position. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Kommt Gnabry unter Nagelsmann aktuell meist über die rechte Seite um Einsatz, würde er sich mehr über eine Rolle in der Zentrale freuen, wo die Bayern allerdings überbesetzt sind. Höchst fraglich also, ob Nagelsmann auf diesen Wunsch eingehen kann.

Wichtig derweil für die Bayern-Bosse: Sie wollen Gnabry keinesfalls ablösefrei gehen lassen. Bleibt also nur eine baldige Vertragsverlängerung oder ein Verkauf im Sommer.

Die Uhr tickt also allmählich - allerdings nicht für Gnabry, der nach SPORT1-Informationen keine Eile hinsichtlich einer Vertragsunterschrift sieht und sich mehrere Optionen offen halten möchte.

Den Bayern könnte ein zweiter Fall Niklas Süle oder David Alaba drohen! Ein ablösefreier Wechsel hätte den Vorteil für Gnabry, dass vor allem finanziell mehr für ihn rausspringen würde als bei einer Verlängerung in München - in puncto Gehalt, aber auch in puncto Handgeld.

Es bleibt spannend - nicht nur im Fall Gnabry ...

Alles zur Bundesliga bei SPORT1: