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Bundesliga: David Raum zum BVB? Transfer droht zu platzen - Konkurrenz gibt Gas

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Bundesliga: David Raum zum BVB? Transfer droht zu platzen - Konkurrenz gibt Gas

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Konkurrenz gibt Gas bei Raum

Konkurrenz gibt Gas bei Raum

Die Linksverteidigerposition ist bei Borussia Dortmund eine der Schwachstellen. David Raum könnte Abhilfe schaffen, doch ein Transfer rückt in weite Ferne, weil die Konkurrenz jetzt Ernst macht.
Neu-Nationalspieler David Raum hat eine beeindruckende Bundesliga-Debütsaison hinter sich. Seine zahlreichen Assists haben das Interesse von Borussia Dortmund geweckt.
Patrick Berger
Patrick Berger

Borussia Dortmund hat mit Sébastien Haller den siebten Neuzugang geholt. Doch damit soll nach Wunsch vieler Fans nicht Schluss sein. Der Großteil wünscht sich, dass nun auch David Raum in den Pott kommt. Der Transfer droht aber zu platzen!

Zwar hat der BVB weiterhin Interesse am 24 Jahre alten Linksverteidiger, doch nach SPORT1-Informationen sind auch finanzstärkere Premier-League-Klubs hinter ihm her. Unter anderem Manchester United, Newcastle United und West Ham United ziehen einen Transfer ernsthaft in Erwägung. (NEWS: Alles zum Transfermarkt im SPORT1-Transferticker)

Der Spieler steht einem vorzeitigen Abgang von der TSG Hoffenheim, die in der neuen Saison 2022/23 nicht im internationalen Geschäft vertreten sein wird, offen gegenüber. Sein Management sondiert längst den Markt und führt Gespräche mit potenziellen Abnehmern. Mit einer zeitnahen Entscheidung ist nicht zu rechnen, ein Abgang in diesem Sommer gilt aber als wahrscheinlich. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

„Wenn ein Top-Klub kommt und er die Möglichkeit bekommt, dann werden wir uns natürlich mit ihm zusammensetzen“, öffnete nun auch TSG-Sportchef Alexander Rosen die Tür für einen Transfer. „Es geht am Ende immer um einen vertrauensvollen Austausch.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

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Raum? Dortmund nicht auf Transfer angewiesen

Das Interesse der Dortmunder am Senkrechtstarter ist grundsätzlich gegeben. Die BVB-Macher um Trainer Edin Terzic und Sportchef Sebastian Kehl halten große Stücke auf den Hoffenheimer und verfolgen dessen Entwicklung intensiv. Doch klubintern ist man sich auch darüber im Klaren, dass man für Raum, der im vergangenen Jahr noch in der 2. Liga bei Greuther Fürth gespielt und erst eine Bundesliga-Saison hinter sich hat, keine Mondsummen zahlen würde und zudem mit Raphael Guerreiro, Tom Rothe und Nico Schulz drei Linksverteidiger im Kader stehen. Letzterer gilt als teurer Ersatzmann und soll daher in diesem Sommer unbedingt abgegeben werden. Lazio Rom gilt als Interessent.

Guerreiro ist ein Verkaufskandidat. Bei einem entsprechenden Angebot würden die Dortmunder den Europameister von 2016 abgeben. Ein solches ist bislang aber noch nicht eingetroffen. Um jeden Preis würden die Dortmunder ihren offensiv ausgerichteten Star ohnehin nicht abgeben. Im Zweifel fühlt man sich mit der Flügelzange Guerreiro/Thomas Meunier, die Stürmer-Zugang Sébastien Haller mit Flanken füttern soll, durchaus gut aufgehoben.

Auf der heutigen Pressekonferenz wurde André Breitenreiter offiziell als Trainer der TSG Hoffenheim vorgestellt. Nun spricht der 48-Jährige über die Zukunft von Spieler David Raum bei der TSG.
00:46
TSG Hoffenheim: Neuer Trainer André Breitenreiter spricht über David Raum

Zudem hat man in Rothe ein hoffnungsvolles Talent in der Hinterhand. Dem 17-Jährigen trauen die BVB-Verantwortlichen bereits in diesem Jahr viel zu. Rothe soll unter Terzic, der als Förderer junger Spieler gilt, zum einem Topspieler reifen.

Der Preis als Deal Breaker?

Abschreckend für den BVB, der mit den Verpflichtungen von Haller, Nico Schlotterbeck, Karim Adeyemi und Salih Özcan bereits 86 Millionen Euro ausgegeben hat, soll zudem die hohe Ablöseforderung der Hoffenheimer sein. Nach SPORT1-Informationen greift Raums Ausstiegsklausel erst ab Sommer 2023. Heißt: In diesem Jahr müsste ein Klub zwischen 35 und 40 Millionen Euro hinlegen. Eine Summe, die der BVB noch nie für einen Spieler ausgegeben hat.

Unter den genannten Aspekten wird ein Raum-Transfer also immer unwahrscheinlicher. Der Personal-Umbruch beim BVB wird nach der im Juli verkündeten Haller-Verpflichtung demnach weitestgehend abgeschlossen sein. Auf der Zugang-Seite soll vorerst nichts mehr passieren. Neben Schulz soll vor allem noch Manuel Akanji, der das Angebot einer Vertragsverlängerung abgelehnt hat, abgegeben werden. Ansonsten sehen sich die Dortmunder aber gut aufgerüstet für den neuen Angriff. Im Zweifel auch ohne Raum. (NEWS: Alle News und Gerüchte vom Transfermarkt)

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