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FC Bayern: Salihamidzic wird dank Mané-Verpflichtung vom Buhmann zum "Genie"

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FC Bayern: Salihamidzic wird dank Mané-Verpflichtung vom Buhmann zum "Genie"

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Balsam für Brazzos geschundene Seele

Balsam für Brazzos geschundene Seele

Für Hasan Salihamidzic ist der Transfer von Sadio Mané ein Befreiungsschlag. Er könnte dem Münchner Sportvorstand eine Vertragsverlängerung bringen.
Der Transfer von Sadio Mané soll den Konkurrenzkampf in der Bayern-Offensive weiter anheizen. Hasan Salihamidzic verrät indes wie es zu diesem Transfer kam.
SID
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von SID

Fußball ist ein schnelllebiges Geschäft. Das weiß Hasan Salihamidzic nur zu gut.

Vor wenigen Wochen wurde der Bayern-Sportvorstand noch von den eigenen Fans ausgebuht, erhielt sogar Morddrohungen für seine Transferpolitik - doch nach dem Coup mit Sadio Mané liegen ihm die Münchner Anhänger plötzlich zu Füßen.

„Brazzo ist ein Genie“, „Respekt für diesen Transfer“ und „Danke vielmals, Brazzo“, schreiben die Fans in den sozialen Netzwerken. (BERICHT: Sadio Mané - Der etwas andere Weltstar)

Mané-Verpflichtung eine Genugtuung

Für Salihamidzic ist Mané der Königstransfer - und Balsam auf seine gescholtene Sportchef-Seele. Er sei „glücklich, zufrieden und stolz“, sagte Salihamidzic mehrfach, es sei eine „sehr gute Erfahrung, einen Weltstar nach München geholt zu haben“. (KOMMENTAR: Chapeau, Hasan Salihamidzic!)

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Bei der Vorstellung des senegalesischen Superstars erzählte der Bosnier stolz und ausführlich von den Verhandlungen mit Mané und dem FC Liverpool, er bekam das Grinsen kaum aus dem Gesicht.

Die Verpflichtung von Mané kommt für Salihamidzic einer Genugtuung gleich. Oft war er kritisiert worden, die Anhänger waren mit vielen seiner Transfers nicht einverstanden.

Weitere Bayern-Transfers? „Ideen hätten wir“, erklärte Hasan Salihamidzic bei der Präsentation von Sadio Mané
Weitere Bayern-Transfers? „Ideen hätten wir“, erklärte Hasan Salihamidzic bei der Präsentation von Sadio Mané

„Hetzjagd“ auf Salihamidzic

Niklas Süle verlieren die Bayern ablösefrei, dasselbe passierte vor einem Jahr mit Abwehrchef David Alaba. Im Wechseltheater um Weltfußballer Robert Lewandowski wird Salihamidzic vorgeworfen, er habe den polnischen Stürmerstar vergrault.

Dazu wurden die Saisonziele größtenteils verfehlt, das peinliche Champions-League-Aus gegen den FC Villarreal schmerzte heftig. Ehrenpräsident Uli Hoeneß sprach von einer „Hetzjagd“ auf Salihamidzic, den die Kritik an seiner Person traf. „Fußball ist sehr emotional. Die, die mich kennen, wissen, dass ich alles für den Klub gebe“, sagte er.

Doch der Wind beim deutschen Rekordmeister hat sich gedreht, der „Sensationstransfer“ Mané gibt Salihamidzic neue Luft. Zuvor hatte der 45-Jährige bereits die Neuzugänge Ryan Gravenberch und Noussair Mazraoui (beide Ajax Amsterdam) eingetütet, auch der Verkauf von Ersatzspieler Marc Roca, für den der FCB nach SPORT1-Informationen 12 Millionen Euro zuzüglich 5 Millionen möglicher Boni von Leeds United bekommt, schmeckt Fans und Bossen.

Weitere Tansfers? „Ideen hätten wir“

„Ich arbeite gerne mit Hasan zusammen, er gibt jeden Tag alles für den Klub“, betonte Vorstandschef Oliver Kahn bereits Ende Mai. Präsident Herbert Hainer bedankte sich bei Kahn und Salihamidzic für „ihren Einsatz und ihre Überzeugungskraft“ beim Mané-Transfer. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Für Salihamidzic scheint der Knoten endlich geplatzt zu sein - und das zur richtigen Zeit. 2023 läuft sein Vertrag aus, der 45-Jährige muss sich in diesem Transferfenster empfehlen. Er tut das eindrucksvoll und bastelt bereits weiter am Kader für die kommende Saison.

„Selbstverständlich halten wir die Augen offen. Ideen hätten wir“, sagte Salihamidzic.

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