Eintracht Frankfurt hat lange an einem Transfer von Eric Junior Dina Ebimbe gestrickt. Bereits im Januar hatte SPORT1 über das Interesse an einem Winterwechsel berichtet.
Frankfurt-Neuzugang wie Nkunku und Diaby? Mit Ebimbe will das nächste PSG-Talent die Bundesliga erobern
Ex-PSG-Talent will SGE verzaubern
Ebimbe selbst bestätigte diese Meldung: „Die erste Kontaktaufnahme gab es im Januar. Ich war begeistert von den Gesprächen. Markus Krösche hat mir gesagt: ‚Sollte der Transfer im Winter nicht klappen, dann bemühen wir uns im Sommer um dich‘. Das war ein Pluspunkt und deshalb war ich schnell sicher, dass ich zur Eintracht gehen will, auch wenn andere Klubs anklopfen.“
Geht Ebimbe den Weg von Nkunku und Diaby?
Der Weg von Paris Saint-Germain in die Bundesliga hat sich in die Vergangenheit als sehr gut entpuppt. Christopher Nkunku entwickelte sich bei RB Leipzig zu einem der Top-Spieler in Deutschland, zudem lief er sechsmal für die französische Nationalmannschaft auf. Moussa Diaby kurbelt seit Jahren auf den Flügeln die Offensive von Bayer Leverkusen an.
„Moussa ist ein Freund von mir. Ich habe seinen Weg verfolgt und freue mich für ihn“, sagte Ebimbe. Die Entwicklung überrascht ihn nicht: „Paris bildet mit die besten Talente auf der ganzen Welt aus.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)
Weil die Konkurrenz beim französischen Abonnementmeister gewaltig und der Sprung in die Startelf angesichts von Namen wie Lionel Messi, Neymar, Kylian Mbappé oder Marco Verratti kaum möglich ist, folgt der Abgang in die anderen europäischen Topligen. Auch Ebimbe kam am Ende auf insgesamt nur 14 Pflichtspiele für PSG.
Eintracht-Trainer Glasner: „Sehe Ebimbe als Box-to-Box-Player“
Die Frankfurter konnten daher zupacken und ihn zunächst auf Leihbasis holen. Im Sommer kann Ebimbe per Kaufoption fest verpflichtet werden. Trainer Oliver Glasner beschreibt den Mann, der sich auf Achter-Position am wohlsten fühlt: „Ich sehe ihn als Box-to-Box-Player. Er hat sehr gute Lösungen, erkennt Schnittstellen und spielt prima Tiefenbälle.“ (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)
Glasner hebt zudem die Flexibilität seines Neuzugangs hervor: „Ebimbe hat schon auf dem Flügel gespielt. Er kann deshalb auch etwas weiter vorne agieren.“
Der 21-Jährige, an dem auch Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach Interesse bekundet hatten, will sich in neuer Umgebung schnell durchsetzen: „Der Unterschied zwischen Ligue 1 und Bundesliga ist sehr groß. Es liegt an mir, mich schnellstmöglich an die neue Liga zu gewöhnen.“
Damit Ebimbe schon bald in einem Atemzug mit den Stars Diaby und Nkunku genannt wird. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)