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Max Eberl von Gladbach zu RB Leipzig? Vereine reagieren

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Max Eberl von Gladbach zu RB Leipzig? Vereine reagieren

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Leipzig klärt wegen Eberl auf

Leipzig klärt wegen Eberl auf

Max Eberl soll bei RB Leipzig anheuern, Gladbach und Oliver Mintzlaff bestätigen Verhandlungen. Der zu Jahresbeginn noch tränenreich zurückgetretene Sportdirektor ist sich mit RB einig - die Vereine jedoch nicht.
RB Leipzig befindet sich offenbar in Gesprächen mit Max Eberl. Der langjährige Gladbacher Sportdirektor macht aktuell eine Auszeit.
Patrick Berger
Patrick Berger
Christian Paschwitz
Christian Paschwitz

Das Sensationscomeback nimmt immer mehr Konturen an. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Seit Monaten schon heißt es in der Branche, Max Eberl solle neuer Sportchef bei RB Leipzig werden. Nun hat auch Geschäftsführer Oliver Mintzlaff erstmals bestätigt, den 48-Jährigen verpflichten zu wollen.

„Ja, wir haben Interesse an Max Eberl und ja, wir haben erste Gespräche geführt“, sagte Mintzlaff am Dienstag der Bild.

Eberl „wäre jemand, der gut zu uns passen würde. Und Max ist auch bereit, wieder einzusteigen“, präzisierte Mintzlaff am Abend vor dem Pokal-Spiel gegen Teutonia Ottensen bei Sky. Das Interesse sei „beidseitig. Er (Max Eberl; Anm. d. Red.) hat gesagt: Ja, ich kann mir das vorstellen“.

Allein: „Wir haben noch keine Einigung“, sagte Mintzlaff beim ZDF. Dazu gehöre auch, „dass wir noch mit Gladbach sprechen“. Diese Gespräche werde „man jetzt führen“.

Zuvor hatte die dpa einen Gladbach-Sprecher zitiert, der ebenfalls bestätigte, dass es erste Gespräche zwischen den beiden Bundesliga-Klubs gegeben habe, diese „aber nicht zielführend“ gewesen seien.

Max Eberl: Einigung mit RB Leipzig?

Auch Sky hatte bereits von einer Einigung zwischen Eberl und RB berichtet. SPORT1 kann bestätigen, dass Eberl vor einem Engagement bei den Ostdeutschen steht.

Der 48-Jährige soll Mintzlaff, der Eberl als Wunschlösung sieht, schon vor einigen Tagen seine Zusage gegeben haben. Fraglich war bislang allerdings noch das Startdatum. Laut Sky soll Eberl am 1. Dezember anfangen.

Diesbezüglich widersprach Mintzlaff jedoch: „Was dagegen völlig falsch berichtet wird, ist, dass es bereits eine Einigung und einen Eintrittstermin gibt. Wir haben Gladbach natürlich über unser Interesse informiert, nicht mehr und nicht weniger ist bisher passiert.“

Der langjährige Strippenzieher und Ex-Profi war zu Jahresbeginn aus gesundheitlichen Gründen als Sportchef in Gladbach zurückgetreten, hatte seine Entscheidung hochemotional und tränenreich während einer Pressekonferenz begründet.

Gladbach fordert hohe Ablöse

Mintzlaff hatte Spekulationen um eine Rückkehr Eberls auf die Bundesliga-Bühne zuvor stets dementiert, zuletzt während einer Talkveranstaltung der Leipziger Volkszeitung aber eingeräumt, in guten Gesprächen „mit einem Kandidaten“ zu sein. (KOMMENTAR: Mintzlaffs verräterische Sätze)

Nun soll Eberl beim DFB-Pokalsieger schon bald in verantwortungsvoller Position loslegen.

Gehakt haben soll der Deal zwischen Eberl und RB zuletzt nur noch hinsichtlich des Startdatums. Während Eberl ein Einstieg um den Jahreswechsel vorgeschwebt haben soll, habe sich Mintzlaff eine schnellere Lösung gewünscht. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Pikant indes: Eberls Vertrag in Gladbach läuft noch bis 2026 und wurde nicht aufgelöst, ruht bislang nur. So könnte es zu einem regelrechten Poker kommen.

Gladbach fordert nach SPORT1-Informationen eine Ablöse von zehn Millionen Euro und beharrt darauf. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Einigung zwischen Vereinen fehlt

Erwähnenswert in diesem Zusammenhang: Ein zweistelliger Millionenbetrag wurde in der Bundesliga noch nie für einen Sportdirektor gezahlt, Eberl könnte also zum Rekordtransfer werden.

So oder so: Zunächst müssen sich die Vereine einigen.

Leipzig hatte zuletzt mehr als ein Jahr ohne Sportdirektor dagestanden, nachdem Markus Krösche zu Eintracht Frankfurt gegangen war. Seitdem teilen sich Christopher Vivell und Florian Scholz die Aufgaben.

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