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FC Bayern: Julian Nagelsmann pampig nach Blamage beim FC Augsburg

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FC Bayern: Julian Nagelsmann pampig nach Blamage beim FC Augsburg

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Nagelsmann pampig nach FCB-Pleite

Nagelsmann pampig nach FCB-Pleite

Der FC Bayern blamiert sich beim FC Augsburg, ist seit vier Bundesliga-Spielen sieglos. Trainer Julian Nagelsmann zeigt sich anschließend mürrisch. Der 34-Jährige wolle „über alles“ nachdenken.
Nach dem 0:1 spricht Julian Nagelsmann über die Chancenverwertung in der Offensive
Kerry Hau
Kerry Hau
Christopher Mallmann
Christopher Mallmann

Zählte Sportvorstand Hasan Salihamidzic die Mannschaft bereits an und forderte eine deutliche Leistungssteigerung für die kommenden Auftritte, stand Urgestein Thomas Müller „fassungslos und bedröppelt“ am Sky-Mikrofon. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Auch Trainer Julian Nagelsmann legte einen bemerkenswerten Auftritt auf der anschließenden Pressekonferenz hin, stellte sich den Fragen der Journalisten in einer Mischung aus Mürrischkeit und Zweifel. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Der 34-Jährige blickte immer wieder nach unten, hielt einen Kugelschreiber in der rechten Hand, mit dem sich kurze Notizen machte. Der Gesamteindruck: Ratslosigkeit.

SPORT1 zeigt Nagelsmanns PK im Wortlaut.

Nagelsmann über ...

... Augsburgs Auftritt und die Leistung von Sadio Mané:

„Über einzelne Spieler spreche ich nicht. Das mache ich in der Kabine. Ich war nicht überrascht. Es gibt immer einen Unterschied, was ich euch erzähle oder was ich der Mannschaft sage. Ich habe die ersten zehn Minuten von Leverkusen gegen Augsburg gesehen. Ich habe Bremen gesehen. Deshalb habe ich schon verschiedene Ordnungen aufgearbeitet. So weiß ich, wenn ich die Aufstellung sehe, was der Gegner ungefähr vorhat.“

... den aktuellen Trend und was er bedeutet:

„Nichts Gutes.“

... die Mannschaft und was sich ändern muss:

„Vieles. Wir müssen unsere Eins-zu-Eins-Situationen vor dem Torwart nutzen, um Spiele zu gewinnen. Wenn wir die nicht machen, gewinnen wir nicht. Eigentlich recht simpel. Und wenn der Gegner so hoch presst, musst du den Raum hinter der Kette bespielen. Wenn wir das nicht machen und die Situation nicht komplett zu Ende verteidigen ... Wie gesagt, ich mache mir meine Gedanken und dann sehen wir, wie es weiter geht.“

... eine Neun im Sturm und ob sie aktuell fehlt:

„Was macht es, wenn ich sage nein, und was macht es, wenn ich sage ja? Wir haben die klassische Neun mit Choupo (Eric Maxim Choupo-Moting; Anm. d. Red.) auf der Bank heute eingewechselt, einen anderen Stürmer haben wir nicht. Ist doch egal, was ich jetzt antworte. Ich sage nein, dann heißt es: er erkennt das Problem nicht. Sage ich ja, sagen alle: er vermisst Lewandowski (Robert Lewandowski; Anm. d. Red.) Ist doch Wurst, was ich antworte. Ich denke über alles nach - über mich, über die Situation, über alles.“

... das Spiel allgemein:

„Ich fasse mich kurz. Wenn ich die Statistik sehe, ist es so, dass wir das Spiel gewinnen müssen. Wenn wir mehr Situationen bis zum Ende verteidigen wie die Standardsituation zum Schluss, dann ist in der zweiten Halbzeit sonst keine Gefahr, viele Tore zu kriegen. Der Druck wurde größer. Nach dem 1:0 war es extrem schwer. Wir haben sehr viele Situationen einfach aus dem Stadion fließen lassen. Sehr viel Überzahl mit extrem viel Raum hinter der Kette. Mit simplen Mitteln hätten wir den Raum gut bespielen können. Aber wir haben sehr viele Überzahl-Situationen im letzten Drittel hergeschenkt.“

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