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FC Bayern: Nagelsmann unter Druck! Der Name Tuchel schwirrt immer über Bayern

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FC Bayern: Nagelsmann unter Druck! Der Name Tuchel schwirrt immer über Bayern

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Wird Tuchel wieder Bayern-Thema?

Wird Tuchel wieder Bayern-Thema?

Julian Nagelsmann gerät beim FC Bayern unter Druck. Der 35-Jährige muss nach der Augsburg-Pleite liefern. Sein mögliches Problem: Der Name Thomas Tuchel schwirrt seit 2018 über der Säbener Straße.
Der FC Bayern bleibt zum vierten Mal in Folge ohne Sieg in der Bundesliga. Oliver Kahn stärkte Julian Nagelsmann den Rücken - dennoch kursiert der Name Thomas Tuchel im Hintergrund.
Christopher Mallmann
Christopher Mallmann
Kerry Hau
Kerry Hau

Es war im November 2019, als Thomas Tuchel die Spekulationen über einen Wechsel zum FC Bayern verstummen ließ.

Ich bin nicht interessiert, weil ich Trainer von Paris Saint-Germain bin. Ich habe einen Vertrag und denke nicht an einen anderen Klub“, sagte der deutsche Trainer damals.

Seinen Worten vorausgegangen war die Entlassung von Niko Kovac beim Rekordmeister – eine Entlassung, die eine Welle der Gerüchte und Spekulationen auslöste.

Tuchel blieb bei PSG

Hauptgegenstand jener Gerüchte: Tuchel könnte doch bei Bayern anheuern – würde das nicht irgendwie passen? (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Am Ende passte es nicht, zumindest nicht in der Wirklichkeit, denn der zunächst als Interimscoach gedachte Hansi Flick wurde Bayern-Cheftrainer und Tuchel blieb – wie angekündigt – bei PSG, bis sich schließlich beide im Finale der Champions League begegneten, mit besserem Ausgang für Ersteren.

Das alles ist jetzt fast drei Jahre her, aber während Flick so schnell kein Thema mehr bei Bayern wird, fällt der Name Tuchel nach seiner Entlassung beim FC Chelsea plötzlich wieder. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Der Grund: Julian Nagelsmann, seines Zeichens Chefcoach und jüngster Meistermacher des Rekordmeisters, ist unter Druck geraten.

„Ich bin mir sicher, dass der Name, wenn es nicht schon passiert ist, in den nächsten zwei Wochen mal auf den Tisch kommt“, sagte Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann bei Sky90 über Tuchel.

Kahn: „Sind alle übel gelaunt“

Nach der 0:1-Pleite beim FC Augsburg, dem vierten sieglosen Liga-Spiel in Folge, sind sie in München tatsächlich nicht mehr so happy – das machte, trotz weiterer Rückendeckung für Nagelsmann, auch Boss Oliver Kahn deutlich.

„Wenn man so eine Serie hat, vier Spiele in Folge nicht gewonnen, da ist nicht nur der Trainer, sondern sind auch die Spieler, wir Verantwortlichen, unzufrieden. Wir sind alle übel gelaunt“, sagte der 53-Jährige beim Oktoberfest-Besuch der Bayern am Sonntag.

Die Länderspielpause müsse genutzt werden, „um gemeinsam mit dem Trainer alles kritisch zu hinterfragen“, schob er am Abend bei Twitter hinterher.

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Nagelsmann ist also – trotz eines ersten Warnschusses – weiter einbezogen, darf und soll weitermachen, die Bayern aus der Krise führen. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga

Und damit ja keine Spekulationen über einen möglichen Bruch zwischen dem 35-Jährigen und den Bayern-Bossen aufkommen, demonstrierte der Rekordmeister dann auch viel Zusammenhalt auf der Wiesn.

Seite an Seite saßen sie dort: Ganz links Sportvorstand Hasan Salihamidzic, rechts Kahn und in der Mitte Nagelsmann. Die offenkundige Botschaft: Wir sind ein Team, wir halten zusammen – egal ob viermal in Folge ohne Sieg, egal ob Pleite in Augsburg.

„Wir beschäftigen uns nicht mit irgendwelchen Personalien oder anderen Trainern. Wir sind von Julian total überzeugt“, sagte Kahn. Ähnlich äußerte sich auch Präsident Herbert Hainer.

Julian Nagelsmann und die Bayern-Bosse: Gute Laune sieht anders aus
Julian Nagelsmann und die Bayern-Bosse: Gute Laune sieht anders aus

Tuchel bereits 2018 ein Bayern-Kandidat

Und trotzdem – daran können die Bayern nichts ändern – schwirrt da dieser Name über der Säbener Straße, jener Name, der nicht zum ersten, auch nicht zum zweiten Mal in München fällt.

Nach SPORT1-Informationen war Tuchel bereits 2018 – vor der Verpflichtung von Kovac – ein großes Thema.

Damals klappte es nicht, Tuchel ging nach Paris – und ebenso wenig 2019, als der Ex-Dortmunder in Frankreich bleiben wollte und die Bayern mit Flick sowieso den perfekten Mann direkt vor der Haustür hatten.

Und jetzt? Jetzt glauben die Bayern weiter fest an Nagelsmann: dass er das Ruder noch rumreißen kann.

Und wenn er es nicht kann? Der Rekordmeister würde im Ernstfall wohl nur einen Trainer mit großem Namen verpflichten – jemanden, der umgehend helfen könnte.

Viele von dieser Sorte gibt es selten, schon gar nicht frei zu haben. Nach seiner Entlassung bei PSG steht Mauricio Pochettino vereinslos da.

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Ebenso ohne Verein: Zinédine Zidane. Der 50-Jährige wurde in den vergangenen Monaten viel gehandelt, am Ende sollte es aber nirgendwo sein. Der französische Star-Trainer scheint sich weiter auszuruhen nach seinen Mega-Erfolgen bei Real Madrid.

Bliebe wieder Tuchel übrig – der Name, der seit 2018 über der Säbener Straße schwirrt.

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