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FC Bayern: Das sagt Peretz zum Mazraoui-Vorfall - "Heute sind wir Freunde"

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FC Bayern: Das sagt Peretz zum Mazraoui-Vorfall - "Heute sind wir Freunde"

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Das sagt Peretz zum Mazraoui-Vorfall

Noussair Mazraoui und Daniel Peretz haben spätestens seit den Konflikten im Nahen Osten ein spezielles Verhältnis zueinander. Nun berichtet der israelische Torhüter von einem klärenden Gespräch.
Noussair Mazraoui sorgte mit seinem Pro-Palästinenser-Post für Unmut. Herbert Hainer äußert sich zum Vorgehen und sagt in aller Deutlichkeit, dass so etwas nicht noch einmal passieren dürfe.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Nach dem Beginn der brutalen Angriffe der Terrororganisation Hamas auf Israel hatte Bayern-Profi Noussair Mazraoui mit einem pro-palästinensischen Post in den sozialen Medien für Ärger und Aufsehen gesorgt. Besonders pikant: Mit Daniel Peretz steht beim deutschen Rekordmeister ein israelischer Torhüter im Profi-Kader.

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Wie der Bayern-Schlussmann nun im Rahmen seines Aufenthalts bei der israelischen Nationalmannschaft erklärte, habe es ein klärendes Gespräch zwischen beiden Protagonisten gegeben. Auch den FC Bayern lobte Peretz für seine Vorgehensweise in diesem Fall.

Peretz über Mazraoui: „Heute sind wir Freunde“

„Der ganze Klub hat das Problem auf eine sehr reife Art und Weise gelöst, wir haben zusammengesessen und geredet. Er erklärte mir die Dinge, wie er sie sieht und warum er tat, was er tat. Er hat sich für alles entschuldigt, was er online gestellt hat“, schilderte Peretz im Interview mit dem israelischen Sender Sport5.

„Ich verstand, woher die Dinge, die er veröffentlichte, kamen und warum. Er war sich nicht wirklich bewusst, was er ins Netz gestellt hat. Inzwischen hat er eine Entschuldigung veröffentlicht, und der Klub hat das auch getan. Heute sind wir Freunde.“

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Am 20. Oktober veröffentlichte der FC Bayern ein Statement über den weiteren Umgang mit seinem marokkanischen Profi Mazraoui. „Noussair Mazraoui hat uns glaubwürdig versichert, dass er als friedliebender Mensch Terror und Krieg entschieden ablehnt. Er bedauert es, wenn seine Posts zu Irritationen geführt haben“, sagte Bayerns Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen und ergänzte: „Der FC Bayern verurteilt den Angriff der Hamas auf Israel.“