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BVB: Terzic-Wutausbruch! Brandt versteht seinen Trainer nicht

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BVB: Terzic-Wutausbruch! Brandt versteht seinen Trainer nicht

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Brandt versteht Terzic-Wut nicht

Ein vermeintliches Foul an Karim Adeyemi veranlasst BVB-Trainer Edin Terzic zu einer Wutrede. Doch sein Offensiv-Star Julian Brandt sieht es anders - und das eigene Team in der Verantwortung.
BVB-Trainer Edin Terzic ist nach dem Leverkusen-Spiel geladen. Seiner Meinung nach wird sein Team gleich zweimal entscheidend benachteiligt.
Gabriel Skoro
Gabriel Skoro
von SPORT1

Es war eine umstrittene Szene, die rund um das Spiel der Dortmunder in Leverkusen die Gemüter erhitzte - und zu einer Wutrede von BVB-Coach Edin Terzic führte.

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Karim Adeyemi dribbelte in den Strafraum, ging nach einem Zweikampf mit Edmond Tapsoba zu Boden. Der Leverkusener hatte den BVB-Stürmer leicht am Schienbein berührt, dieser hob ab und ging zu Boden. Schiedsrichter Daniel Siebert ließ weiterlaufen, auch der VAR entschied nach Betrachtung der Bilder nicht auf Strafstoß.

BVB-Coach Edin Terzic war nicht nur auf dem Spielfeld auf 180 - auch nach der Partie war er nicht zu beruhigen und wütete bei DAZN am Mikrofon minutenlang.

Brandt: Bayer hätte Sieg „deutlich mehr verdient als wir“

Doch einer seiner Spieler versteht die Aufregung des Trainers nicht. Offensiv-Star Julian Brandt sah die Szene nach dem 1:1-Unentschieden gegen Bayer anders.

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„Auf dem Feld habe ich mich natürlich auch beschwert“, sagte Brandt zur Adeyemi-Szene bei der WAZ. Doch dann erklärte er: „Wenn wir uns jetzt darauf einigen, dass es ein Elfmeter war, ärgere ich mich natürlich darüber. Ich fände es aber fatal, sich nur auf diese Szene zu stürzen. Denn das Spiel hat 90 Minuten gedauert, es gab vielleicht 16 Ecken für die Leverkusener, dazu viele Chancen und Abschlüsse.“

Es habe zwar die Elfmeter-Szene gegeben, doch der 27-Jährige gestand: „Im Großen und Ganzen hat es Leverkusen deutlich mehr verdient, das Spiel zu gewinnen als wir.“ In der Tat dominierte Bayer mit knapp 70 Prozent Ballbesitz sowie 23:6-Torschüssen, während der BVB vor allem verteidigte.

Terzic hatte seinem Ärger nach der Partie bei DAZN Luft gemacht. „Das ist ein klarer Kontakt, ein klarer Elfmeter. Wir würden dann da die große Möglichkeit haben, auf 2:0 zu stellen. Das wurde uns genommen in dieser Situation und das habe ich dem Schiedsrichter in dem Moment gesagt“, sagte er.

Er verglich die Szene auch mit einem gegen den BVB gepfiffenen Elfmeter im Spiel gegen den VfB Stuttgart - und sah eine vermeintliche Ungleichbehandlung: „Das ist einfach nicht gerecht. Die Elfmeter, die gegen uns gepfiffen werden - egal ob national oder international - stehen in keinem Verhältnis zu dem, was heute passiert ist und was letztes Jahr passiert ist in Bochum - und besonders geht es um Karim Adeyemi.“