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FC Bayern: Eberl erklärt Goretzka-Frage

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FC Bayern: Eberl erklärt Goretzka-Frage

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Eberl erklärt die Goretzka-Frage

Max Eberl spricht über die Zukunft von Leon Goretzka beim FC Bayern. Außerdem bezieht der Sportvorstand Stellung zum brisanten Backup-Thema.
Laut Bundestrainer Julian Nagelsmann steht der Kader für die Heim-EM weitgehend fest. Es gibt nur noch wenige Tickets, um die sich gleich zehn prominente Namen bewerben.
SPORT1
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von SPORT1

Liegt die Zukunft von Leon Goretzka über den Sommer hinaus beim FC Bayern? Sportvorstand Max Eberl ist von dem deutschen Nationalspieler überzeugt - und doch gibt es in der Personalie offene Fragen.

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„Leon ist ein Top-Spieler. Ich schätze ihn extrem. Auch mit seiner Physis und seiner Art. Dementsprechend ist Leon ein wichtiger Bestandteil des FC Bayern“, sagte Eberl im Interview mit Sky zunächst, ergänzte dann jedoch: „Die Trainerfrage entscheidet aber die Kaderplanung.“ Soll heißen: Erst muss ein neuer Coach gefunden werden, ehe man sich bei den Spielern festlegen kann.

Goretzka steht noch bis 2026 in München unter Vertrag. „Dass Leon ein deutscher Nationalspieler ist und eine wichtige Rolle beim FC Bayern spielen kann und gespielt hat, das ist so“, meinte Eberl weiter.

Goretzka? „Natürlich muss man solche Spieler handlen“

Zuletzt musste Goretzka allerdings einen Rückschlag hinnehmen, als Bundestrainer Julian Nagelsmann für die Länderspiele gegen Frankreich und die Niederlande nicht nominierte. Der DFB-Coach hatte dies damit begründet, dass er die „passenden Spieler für die Rollen“ finden müsse. Anschließend wurde darüber spekuliert, dass Nagelsmann Goretzka die Rolle als klaglosem Ersatzspieler nicht zutraue.

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„Leon ist ein sehr angenehmer Mensch und sehr ehrgeizig. Er möchte das Bestmögliche auf dem Platz erreichen und er will neben dem Platz ein guter Typ sein. Ist er auch, definitiv. Julian kennt ihn, er kann ihn noch viel besser einschätzen“, sagte Eberl dazu.

Auch hier fiel aber ein interessanter Zusatz zu Goretzka: „Natürlich muss man solche Spieler handlen, wenn man sie nicht auf dem Platz hat und ihnen neben dem Platz vielleicht noch ein bisschen mehr erklären als einem anderen Spieler. Aber ich bin mir sicher, dass er auch eine Rolle akzeptieren würde, in welcher er vielleicht nicht in der Startelf stehen würde.“

Nagelsmann hat mit Eberl gesprochen

Über die Nicht-Nominierung Goretzkas, der nun um eines von nur noch wenigen EM-Tickets kämpfen muss, wurde Eberl von Nagelsmann im Vorfeld informiert. Auch dass der lange verletzte Serge Gnabry nicht zum Team gehören werde, kam dabei zur Sprache.

„Sie waren enttäuscht. Bei Serge kann man es ein Stück weit nachvollziehen, weil er lange verletzt war. Bei Leon war es anders. In der Phase vor der Nominierung hatte er eine gute Phase und war sehr präsent auf dem Platz“, sagte Eberl.

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Dementsprechend sei die Entscheidung „ein Schlag“ für Goretzka wird. „Aber manchmal ist es so im Fußball. Es gibt nicht nur Sonne, sondern auch Regenschauer. Dementsprechend werden wir da durchgehen.“

Tuchel über Goretzka: „Man hätte es ihm nicht angemerkt“

Bayern-Trainer Thomas Tuchel versicherte einen Tag vor dem Kracher gegen den BVB (Samstag 18.30 Uhr im LIVETICKER), dass er sich keine Sorgen um Goretzka machen müsse.

„Man redet natürlich darüber, aber wenn man es nicht gewusst hätte, hätte man es ihm nicht angemerkt“, meinte er auf die Nachfrage zur Ausbootung des Nationalspielers: „Er spielt natürlich morgen und hoffentlich kann er an seine vorherigen Leistungen anknüpfen.“