Home>Fußball>Bundesliga>

Rangnick? Ex-Trainer warnt Bayern

Bundesliga>

Rangnick? Ex-Trainer warnt Bayern

{}
{ "placement": "banner", "placementId": "banner" }
{ "placeholderType": "BANNER" }

Rangnick? Ex-Trainer warnt Bayern

Der FC Bayern sucht weiter nach einem neuen Trainer, mit Xabi Alonso ist ein großer Name vom Markt. Zwei Experten haben im STAHLWERK Doppelpass einen Tipp für die Verantwortlichen.
Wer wird Nachfolger von Thomas Tuchel als Trainer der Bayern? Diese Frage wird im STAHLWERK Doppelpass hitzig diskutiert. Stefan Effenberg hat vor allem zu Julian Nagelsmann eine klare Meinung.
SPORT1
SPORT1
von SPORT1

Wer wird der neue Trainer beim FC Bayern? Diese Frage treibt die Verantwortlichen um den neuen Sportvorstand Max Eberl derzeit um.

{ "placeholderType": "MREC" }

Nach der Absage von Xabi Alonso, der weiter Bayer Leverkusen trainieren wird, ist der Kandidatenkreis bei den Münchnern kleiner geworden. Wer übernimmt also den Rekordmeister?

Für Robin Dutt muss sich der Klub erstmal eine andere Frage stellen. „Wir sollten erst mal über das Profil diskutieren – was sind die Punkte für einen Bayern-Trainer?“, sagte der Ex-Trainer im STAHLWERK Doppelpass auf SPORT1.

„Leadership“ als wichtigstes Kriterium bei Tuchel-Nachfolger

Dabei stören ihn die Anforderungen, die Eberl jüngst präsentiert hat. „Für mich ist da nur ein Punkt dabei, der das Thema Leadership anspricht – dabei spielt das bei Bayern wie auch Motivation und Mannschaftsführung eine sehr große Rolle“, meinte Dutt.

{ "placeholderType": "MREC" }

Mit seiner Einschätzung ist er nicht alleine. „Leadership ist das alle Entscheidende. Du brauchst einem Thomas Müller nicht zu erklären, wo er hinlaufen soll. Aber du brauchst einen, vor dem die Spieler Respekt haben und der es schafft, auch mal die Nummer 16,17,18 mitzunehmen, die dann Gas geben können, wenn die Verletzungen kommen“, befand Markus Babbel.

Als Beispiele nannte der Ex-Profi Ottmar Hitzfeld, Jupp Heynckes und Hansi Flick, die es „geschafft haben, dass jeder mitzieht und weil sie ehrlich zu den Spielern waren.“

Es brauche ein klares Profil für den Tuchel-Nachfolger. „Deswegen musst du festlegen: Wo bist du als Bayern bereit, Abstriche zu machen? Ist es ein Players-Klub, wo Leadership die Nummer eins ist?“, fragte Dutt.

Ex-Bundesliga-Trainer fordert Fünf-Jahres-Plan bei Bayern

Hand in Hand geht für den langjährigen Bundesliga-Trainer die Frage, wie sich der FC Bayern die kommenden fünf Jahre vorstellt.

{ "placeholderType": "MREC" }

Das gilt insbesondere bei der Diskussion, ob Ralf Rangnick die Position übernehmen soll. Der Nationaltrainer Österreichs gilt als einer der heißen Kandidaten auf den Trainerposten.

„Ich halte Ralf Rangnick für einen absoluten Teamplayer. Aber er war immer dann stark, wenn man ihm das komplette System in den Schoß legt. Damit kann er arbeiten“, erklärte Dutt.

Zudem benötigten die Münchner auch Geduld, sollten sie Rangnick holen. Schließlich braucht der Routinier „Zeit für den Trainingsplatz und für den Verein, um etwas aufzubauen. Und wenn wir eines wissen, dann ist es, dass du bei Bayern diese Zeit nicht bekommst. Das hätte ja Julian Nagelsmann machen sollen.“ Er schloss: „Bevor man also jemanden holt wie Rangnick, müssen wir das Vereinsprofil für die nächsten fünf Jahre mal klären.“

Neben dem gebürtigen Schwaben werden aber auch internationale Trainer wie Roberto De Zerbi gehandelt, was für den 59-Jährigen kein Problem wäre: „Wenn alle anderen Punkte stimmen, dann sollte es an der Sprache allein nicht scheitern. In der Kabine geht es ja auch international zu.“